Plattenkritik

I Hate Our Freedom - Seriously

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Release Date: 28.01.2011
Datum Review: 13.02.2011

I Hate Our Freedom - Seriously

 

Mal eine stupide Aufzählung: I HATE OUR FREEDOM sind Joseph Grillo, Justin Scurti, Scott Winegard und Tucker Rule. Sie spielten in folgenden Bands: GARRISON, GOD FIRES MAN, TEXAS IS THE REASON, HOUSE & PARISH, THURSDAY und MILHOUSE. Wäre schön, wenn “Seriously” genauso klingen würde, wie sich diese Liste liest. Aber leider ist das nicht ganz der Fall.

I HATE OUR FREEDOM sind jedenfalls Kids der alten Schule. Viel Rhythmus, viel Crossover-Sound verpackt in Noise und Tempo, viel Geschrei und Freestyle-anmutende Lyrics („Don’t Bother Getting Married“). Das klingt dann nicht immer richtig geil, zumindest aber oft so, wie es eben Anfang der 90er klang. Man hört gerne mal ein wenig Zach De La Rocha heraus, ebenso aber auch melodische Momente und Anleihen der ganz frühen DEFTONES. In erster Linie aber ist „Seriously“ eine kurze Dampfwalze, die einfach mal so für genau 20 Minuten wütet und, das ist nämlich das Beste, der alles egal ist. Hier ziehen ein paar Typen genau jenes Ding durch, mit welchem sie auch starteten: Ein wildes, rhythmusbetontes Rockalbum ohne viel Anpassung. Das gefällt bestimmt vor allem denen, die diese Zeit mitbekommen haben, denn tatsächlich ist der Sound genau das, was ich mir so vorstelle, wie er damals klang. Nett!

Tracklist:

1. Top 8
2. It’s Not First
3. Sober Sunday
4. Stand In Line
5. Batting Practice
6. Never Promise Crazy A Baby
7. You’ll Regret This, Shepherd
8. Don’t Bother GEtting Married
9. Die In Your Sleep

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Raphael

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