Plattenkritik

Idioterne - Idioterne

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Release Date: 24.10.2008
Datum Review: 20.01.2009

Idioterne - Idioterne

 

Aufgepasst: „Auslöser für die Bandgründung war die Auflösung einer anderen Band: At the Drive-in. Die dadurch entstandene Lücke wollten sie mit einem von Wut angetriebenen und emotionsgeladenen Rock füllen. Und es funktionierte.“

Nur einer von vielen kleinen Auszügen aus der Presseinfo zu dem Album „idioterne“ von IDIOTERNE aus Madrid. Solche Sätze machen interessant. Was genau bekommt man hier bloß serviert? Vielleicht tatsächlich einen ATD-I Nachfolger? Weit gefehlt. Eine Unverschämtheit, mit solchen Songs behaupten zu wollen, ein würdiger Nachfolger für AT THE DRIVE-IN zu sein.

Denn, die Musik der Spanier ist vielleicht nicht schlecht, jedoch hört man, selbst wenn man sich noch so sehr anstrengt, nicht einmal Referenzen zu den Göttern von ATDI. Irgendwer hat sich also gewaltig vertan.
Denn die poppige Musik um Frontmann Vick Lindström ist zwar nett anzuhören, steht aber hart an der Grenze zur Belanglosigkeit und dient höchstens zum Anheizer auf irgendwelchen Lokalfestivals. Zwar erinnert die Stimme manchmal an Nagel von MUFF POTTER und auch die der Opener „Jive“ lässt ab und an ein wenig Angry-Pop durchblitzen, halt nur ohne Angry. Um den großen Namen wenigstens ein bisschen Gerecht zu werden, sollte man sich nochmal eine Weile im Proberaum einschließen.

Tracklist:

1. Jive
2. The Fly and the orchid
3. Reinvigorate
4. Solo
5. Fuck them all, big and small
6. Devil is in hove
7. Overlove
8. Time and soul
9. Evolution
10. Cancer

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Raphael

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