Plattenkritik

Impaled - Death After Life

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Release Date: 01.01.1970

Impaled - Death After Life

 

Vom Cover über das Bandphoto bis hin zu den Songtiteln schreit hier alles ein bisschen nach Carcass. Witzigerweise wurde das 2001er Album von Impaled mit dem Titel „Choice Cuts“ versehen, den ja auch Carcass für ihre unlängst erschienene Best-Of gewählt hatten. Aufgrund all dieser Tatsachen ist es wenig verwunderlich, dass die Musik auf „Death After Life“ ebenfalls an die legendären Briten erinnert. Und die Verwandtschaft schlägt sich nicht nur im Gesang sondern auch auf instrumentaler Seite nieder. Aber hier lassen sich genauso Parallelen zu US Brutalo Death Metal Bands wie z.B. Incantation, mit denen Impaled schon auf Tour waren, oder den Sickos von Macabre ausmachen. Somit verkommen Impaled nicht zur reinen „Cover-Band“, sondern machen eben technischen Death Metal mit einigen Grind-Einlagen, der auch die melodische Komponente nicht völlig vernachlässigt. Das ist vielleicht gerade im vorliegenden Fall nicht besonders innovativ, aber wer braucht schon innovativen Todesmetall? Zumal Impaled ihr Handwerk wirklich beherrschen, und über die Länge von 12 Songs keine Langeweile aufkommen lassen. Was vielleicht noch fehlt sind ein paar echte Hits im Stil von „Corporal Jigsore Quandary“ oder „Heartwork“.

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Olli

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