Plattenkritik

In Flames - A Sense Of Purpose

Redaktions-Rating

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Release Date: 04.04.2008
Datum Review: 10.04.2008

In Flames - A Sense Of Purpose

 

Warum sind IN FLAMES eigentlich so erfolgreich? Ganz einfach, sie verstehen es wie keine zweite Band, sowohl Fans ihrer älterern Alben zu befriedigen als auch neue Fans von ihrem Modern Metal (bitte, bitte, nicht Death Metal!) überzeugen zu können. Weiterhin gelingt ihnen das Kunststück, einerseits für das Nebenbeihören wegen der musikalischen Eingängigkeit zu genügen, andererseits aufmerksamen Hörern ausreichend Abwechslung zu bieten. Der auf dem Vorgänger "Come Clarity" eingeschlagene Weg wird dabei auch auf "A Sense Of Purpose" verfeinert. Beiden Alben ist gemein, dass sie quasi als Best-Of der bisherigen Alben der Schweden zu sehen sind. Beide Alben sind sehr gitarrenlastig und auch sehr eingängig melodisch. Allerdings hat "A Sense Of Purpose" einen kleinen Vorteil, da zum Einen der Sound weitaus transparenter, druckvoller und weniger "matschig" als noch auf dem Vorgänger ist. Zum Anderen ragen 2 Stücke ganz klar aus der Masse heraus und waren bisher so noch nicht im Backkatalog zu finden. Da wäre "Alias", ein eigenartig poppiger, aber auch sehr interessanter und nachhaltig wirkender Song und das absolute, über acht Minuten lange Highlight "The Chosen Pessimist" mit seinen emotionalen Höhen und Tiefen. Anders Fridens Gesang ist Geschmackssache, vielleicht sollte er nicht klar singen, alles andere als sein Cleangesang ist allerdings eine eigene Liga. IN FLAMES sind experementierfreudig, ohne vorzupreschen, wiederholen sich teilweise, ohne ihre eigene Kopie zu sein. Letztlich wird auch dieses Album erfolgreich sein (obwohl es bei Weitem nicht das Beste Album der Schweden ist und ein Platz im Mittelfeld aller IN FLAMES-Alben belegen dürfte) und der Vormarsch der Band Richtung Weltherrschaft wird weitergehen. Sei es ihnen gegönnt.

Tracklist:
01. The Mirror's Truth
02. Disconnected
03. Sleepless Again
04. Alias
05. I'm The Highway
06. Delight And Angers
07. Move Through Me
08. The Chosen Pessimist
09. Sober And Irrelevant
10. Condemned
11. Drenched In Fear
12. March To The Shore

Alte Kommentare

von vnv 10.04.2008 17:19

im direktvergleich zu DARK TRANQUILITY werden für mich IN FLAMES immer wie langweiliger...

von MUnkvayne 10.04.2008 17:20

weiss nich was ich von dieser platte halten soll. also man kann sie ohne probleme hören. hat auch wirklich einige gute melodien. aber ab und an hat man auch einige abslute 0815 passagen. zieht im vergleich zum vorgänger deutlich den kürzeren. das der alte style nich mehr wiederkommen wird is ja klar. aber dennoch hab ich ein wenig mehr erwartet. naja, wenigstens entschädigt die bonus dvd mit 160. min spielteit! 7/10

von MUnkvayne 10.04.2008 17:24

ahja...und die ballade the "chosen pessimmist" is mal richtig langweilig! der kerl kann einfach nich singen! da is "come clarity" (also der song!) wesentlich besser!!!

von Clement 10.04.2008 18:40

@vnv: Die alten Sachen von DT finde ich auch besser als die IF, aber die neueren Alben sind von IF besser. Geschmackssache!

von agawaw 10.04.2008 18:44

komisch,.. gerade die ballade ist imo ziemlich gut geworden. der rest stinkt dagegen irgendwie ab.

von Lehman 11.04.2008 07:46

Schließe mich MUnkvaynes Meinung uneingeschränkt an. Die erste Hälfte des Albums ist noch annehmbar, von Song zu Song baut das Album jedoch ab. Erschreckend ist auch, wie wenig hängend bleibt nach dem ersten Durchgang. Bis auf "The Mirror's Truth" und "Alias" rauscht das Album regelrecht an einem vorbei. Ist sehr schade, da konnten die Vorgängeralben mehr überzeugen.

von basti 11.04.2008 08:54

geht schon teilweise gut nach vorne aber die refrains sind nich wirklich das was man von in flames erwarten kann...nach 10 durchläufen reicht es mir dann auch...7/10

von vegan 11.04.2008 10:47

laaaaaaaaangweilig....in flames hätten nach clayman aufhören sollen, spätestens nach reroute to remain! wenn man die besten songs der letzten drei alben (soundtrack to your escape, come clarity und a sense of purpose) wäre es vielleicht ein akzeptabeles in flames album, so ist es das dritte mal in folge pure langeweile! dann schmeiss ich mal wieder die clayman rein!

von MUnkvayne 11.04.2008 12:01

hmm, komisch. ich find die letzten 4 songs eigentlich ziemlich stark! vor allem "sober and irrelevant", "condemned" und "drenched in fear". naja, geschmäcker eben....;)

von Zonk 11.04.2008 12:55

"sowohl Fans ihrer älterern Alben zu befriedigen als auch neue Fans von ihrem Modern Metal" falsch, sind alle nach dem schlechten Clayman abgewandert...ab da ging es steil bergab.

von MUnkvayne 11.04.2008 13:33

vll. zählen ja RTR und STYE schon zu den "älteren"? haha! ;)

von Freezoerg 11.04.2008 17:17

meiner meinung nach sehr gelungenes album.

von Ollo 17.04.2008 09:23

Find das Album gut, der Gesang war schon immer eigen. diesma is er halt nich ganz so gelungen produktionstechnisch aufgemotzt worden. was die gitarren angeht, übertrieben geil. schöne solos, fette riffs und feine melodien. also ich finds um längen besser als CC.

von ZONK 19.04.2008 16:32

“vll. zählen ja RTR und STYE schon zu den "älteren"? haha! ;)“ ja, wenn du erst zwölf bist, sind das sicherlich schon "ältere" alben für dich. haha!

von MUnkvayne 19.04.2008 18:48

das war ironisch gemeint. ;) besitze auch scheiben wie clayman und colony. ;)

von Paul 20.04.2008 20:07

Ich weiß ncht was hier manche Leute haben, aber ich als eigentlich bisher kein großer Fan von In Flames, finde das Album echt stark. Abwechslung gibts genug, über die handwerkliche Seite brauch man gar nicht reden und die Produktion ist einfach nur fett.

von Shit 20.04.2008 21:54

Das Album ist echt mal so was von langweilig. Nur The Mirror's Truth kann ein wenig begeistern - nichts mehr bleibt hängen, alles glatt gespült. bäh

von tobe 20.04.2008 23:19

die produktion is zwar besser asl bei den beiden vorgängern, ist aber imer noch schlecht. man könnte sie auch poppig nennen, aber so weit wollen wir ja nicht gehen, hehe

von FKK 21.04.2008 08:05

wenn man sich mal durchliest, mit welchen Produzenten IF welches Instrument eingespielt haben, und wer für den Mix und sonstwas verantwortlich war, dann frage ich mich, ob die Jungs nicht häten lieber ins Rape Of Harmonies zu P. W. Angel gehen sollen...hehe

von Shit 21.04.2008 08:51

Ach wenn es wenigstens poppig wäre, dann wäre ja gut! Will so oder so mehr Pop mit harten Klängen, aber dazu sollte man wenigstens auch Melodien machen, die im Ohr hängen bleiben und die man den ganzen Tag vor sich hin summen kann!

von Ollo 21.04.2008 16:11

Also ich finds wie gesagt alles sehr gut. wenn man pop will kann man sich die in flames riffs ja auch in form von atreyu anhören.

von ChosenPessimist 27.03.2010 15:15

Sagma was macht ihr eig. für n Gelaber? Ich find die Platte viel besser als Come Clarity! Und von wegen der kann nich singen... die Stimme kannste nur mit keiner anderen vergleichen>.< honks

von Eva 27.03.2010 15:18

Ich liebe dieses Album! Die Texte sind verdammt tiefsinnig und gut ausgedacht. Wer damit nichts anfangen kann hat keine Ahnung...

von puritan 27.03.2010 18:12

Pop Metal! Nicht mehr nicht weniger. Leider wesentlich langweiliger als CC und gerade das vielerorts gepriesene Chosen Pessimist, empfide ich als 8 Minuten langeweile. Da höre ich lieber Reroute oder Clayman. Die klingen wesentlich frischer. Und über die ersten drei Platten geht nix!

von TheGrotesque 28.09.2010 21:42

omg, ist das alles eine langweilige scheiße. ich höre gerade "Reroute To Remain", waren die da noch gut, das letzte mal richtig gut

von reuden 28.09.2010 22:25

ich lach mich tot! das letzte mal richtig gut waren die auf whoracle

von the Grotesque ... 29.09.2010 00:58

ist so true und im bilde da fallen deiner mutter die titten von der brust

von @reuden 29.09.2010 07:43

ich bin mit diesem kram aufgewachsen. IF waren für mich (ich betone ausdr.: für mich!) im reinen melodic death metal eine kleine nummer hinter DT. daran änder colony und whoracle nichts. aber mit reroute haben sie einen eigenen weg gefunden, den sie leider mit dem nächsten album wieder verlassen haben. für mich ein klassiker, für sehr viele übrigens auch

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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