Plattenkritik

In The Midst Of Lions - The Heart Of Man

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Release Date: 03.08.2010
Datum Review: 30.07.2010

In The Midst Of Lions - The Heart Of Man

 

Eine Jamie King Produktion bringt noch kein Schwein zum Pfeifen, lässt es aber bessere Abdrücke im Schlammloch machen. Das Debüt „Out Of Darkness“ vor einem Jahre krankte ein wenig an den Reglerstellungen, aber IN THE MIDST OF LIONS haben auf "The Heart Of Man" aufgerüstet. Das bezieht sich allerdings nicht nur auf die Wahl des Produzenten, auch technisch sind die Mannen aus St. Louis versierter unterwegs. Neben den typischen Deathcore Rhythmen begehren immer wieder Leadgitarren auf, die oft vertrackt und dissonant gegen eine formidable Schlagzeugarbeit ankämpfen. Auch haben sich IN THE MIDST OF LIONS etwas zum Gefallen einfallen lassen, streuen z. B. neben einer fast schon an MESHUGGAH erinnernden Riffmetik sehr viel melodische Sequenzen ein, die im Moll gehalten auf den Black Metal schielen. Weiterhin kommen immer wieder „abgefahrene“ Klarstimmen zum Vorschein, die "The Heart Of Man" einen rotzigen Anstrich verleihen. Weiterhin steckt in dem Material eine enorme Intensität, die auf Langlebigkeit gestellt wurde und erarbeitet werden muss. Wer IN THE MIDST OF LIONS noch nicht kennt, sollte gewarnt sein, da sich das Quintett von einem Bibelzitat zum Bandnamen inspirieren ließ und somit der Inhalt der Texte klar sein sollte.

Tracklist:
01. The Heart of Man
02. The Pharisaic Heart
03. The Machine
04. Abandonment
05. Opposition
06. At the Feet of Creation
07. Released
08. Defiance
09. Home
10. Fearless
11. An Awakening
12. Reborn

Alte Kommentare

von Deathinteresse 30.07.2010 22:30

na da bin ich mal gespannt. das debut war eine der langweiligsten platten die ich je im genre gehört hab.

von Ray 31.07.2010 11:33

Jan also die paar SOngs die ich vom Debut kenne waren recht langweilig aber die neuen Songs von diesem Album klingen um Längen besser.

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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