Plattenkritik

Inarcadia - Amongst Mere Mortals

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 28.01.2011
Datum Review: 26.01.2011

Inarcadia - Amongst Mere Mortals

 

Um einen Labeldeal zu ergattern, muss eine Band neben musikalischer Überzeugungsarbeit vor allem zuverlässig sein. Anscheinend sind die Österreicher INARCADIA sehr verlässlich, zielstrebig und wissen genau, was sie wollen. Denn an der musikalischen Komponente kann es nicht unbedingt liegen, dass für ein Debüt wie “Amongst Mere Mortals” das englische Label „für junge Leute, die gern Metalcore hören“ Rising Records verpflichtet werden konnte. Die Österreicher sehen sich unter der Rubrik „progressive Hardcore“ und täuschen oberflächlich eine gewisse Vertracktheit vor. Unter der Oberfläche zeigen sich standardisierte Abfolgen von Mosh, Breaks und Melodien, am Ende wird es dann oft intensiv, leidender Gesang inklusive. Neben den typischen Shouts mischt sich immer wieder die Begleitmannschaft ein (wozu haben wir sonst mehrere Mikros gekauft?), auch versuchen INARCADIA immer wieder, Atmosphäre durch harmonische Wohlfühlmomente zu schaffen. Bei aller Vorhersehbarkeit ist der Band auf “Amongst Mere Mortals” das Gespür für die Materie anzuhören, schnell merkt der fachkundige Hörer allerdings, welchen Referenzbands [ARCHITECTS (ganz zufällig wird mit den Engländern fast zeitgleich veröffentlicht), FTFD, TGI] im Proberaum hinterher gehechelt wurde. Als „schlecht“ ist der Sabber definitiv nicht zu beschreiben, vielleicht wäre „überflüssig“ die treffendere Charakterisierung.

Tracklist:
01. I The Emperor
02. City Of Mine
03. Wolves Disguised As Men
04. Clockwork
05. Against My Windmills
06. Hollow Lines
07. Artifact
08. Enigma
09. Cold Hearts Cold World
10. Amongst Mere Mortals

Alte Kommentare

von einmehle 27.01.2011 09:15

find ich gut!! also die band, nicht das review!!

von bobo 28.01.2011 00:42

na da hatte wohl einer einen schlechten tag!? :-) find das album geil!

von Clement 28.01.2011 07:43

ich fand es einfach zu durchsichtig, herkömmlich und glatt

von davey 28.01.2011 13:14

also parallelen zu tgi und ftfd kann ich hier nun wirklich keine erkennen! architects schon eher, aber auch nur altes zeug. ich find das album klasse ;)

von awesom-o 04.02.2011 20:06

omg das klingt genau wie alte architects, nur weniger gut o_o

Autor

Bild Autor

Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

Suche

Social Media