Plattenkritik

Incite - The Slaughter

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Release Date: 20.10.2009
Datum Review: 27.10.2009

Incite - The Slaughter

 

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Und weil dem so ist, hat Max Cavalera's (Stief)Sohn Richie bei INCITE die Vocals übernommen. Und hört sich fast so an wie der Alte, nicht ganz so voluminös, etwas höher, etwas monotoner. Wenn dann noch das scheußliche Cover und der grässlich abgenutzte Albumtitel "The Slaughter" hinweg gedacht werden, entblößt das Quartett aus Arizona eine solide Modern Thrash Scheibe mit Hardcore Affinität. Auffallend natürlich die Nähe zu Soulfly und MACHINE HEAD, auf "The Slaughter" sind tonnenweise treibende Riffs mit Midtempogroove vorhanden, die wie in "Time For A Change" in gute Refrains laufen. Dieser Song stellt das Highlight des Albums da, danach flacht das Niveau leider etwas ab. Wirklich gut ist neben der Gitarrenarbeit, die sich wie im Abschlusstrack viel zu selten ein Solo entlocken lässt, das Schlagzeug, fast schon dominant steht es ebenbürtig zum Shouter an vorderster Front. Spannenderes Songwriting und ein etwas abwechslungsreicherer Shouter wären bei INCITE notwendig, um nicht dauerhaft von einem guten Namen leben zu müssen.

Tracklist:
01. Intro
02. The Slaughter
03. Nothing To Fear
04. Army Of Darkness
05. Time For A Change
06. Divided We Fail
07. Rage
08. Tyranny's End
09. Die With What You've Done
10. Down And Out
11. End Result
12. Awakening

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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