Plattenkritik

Inkasso Moskau - Zurück Ins Eigenheim

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Release Date: 01.03.2010
Datum Review: 17.01.2011

Inkasso Moskau - Zurück Ins Eigenheim

 

Die Jungs sagen: „Ein lauter, unkonventioneller Hardcore-Bastard“. Wir sagen: „Stimmt.“ 6 Songs in 12 Minuten, mal mit Comedy-Kante, mal mit seelenloser Brutalität. Darüber ergießen sich deutsche Texte, wie sie auch mächtig stumpfer und flacher daher kommen könnten.

„Schatz, nicht vor den Gästen“ oder „Ein Dritter Arm“ spielen in gesunder und gesellschaftskritischer Liga, zeigen mal Deutschpunk- oder metallische Anleihen, brennen aber musikalisch nicht ausdauernd und flüssig genug. Wichtiger sind für INKASSO MOSKAU Lautstärke, Druck und Geschwindigkeit – das lassen sie zu gerne raushängen. Die 3 Osnabrücker mögen DIY, deutliche Meinungen und verzerrte Gitarren und wollen lieber die Finger von Konsum, Nahrung aus der Massenabfertigung und dem spießigem Seespaziergang halten. Auch hier sagen wir: „Richtig so.“
„Zurück Ins Eigenheim“, klingt laut Titel zwar gemütlich und erwachsen, hat aber flüchtiges Feuer und herzlich viel Schmackes geladen. Meine Herren, aufmüpfig und arrogant klingt jedenfalls ganz anders.

Tracklist:
1. Der Super-Proband
2. Elektroparty
3. Schatz, Nicht Vor Den Gästen
4. Seite Eins
5. Fingerfood
6. Ein Dritter Arm

Alte Kommentare

von ede_geyer 17.01.2011 19:38

cool.

von Rex Guilty 18.01.2011 14:40

haha, die 2 dicken und der hungerhaken. ziemlich gute scheibe für ein debut. aber richtig geil halt live, entertainment total!

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Moppi

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Alt, langweilig, tierlieb.

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