Plattenkritik

Inmoria - Invisible Wounds

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Release Date: 26.06.2009
Datum Review: 17.06.2009

Inmoria - Invisible Wounds

 

Was passiert, wenn sich TAD MOROSE Musiker mit dem MORGANA LEFAY Frontmann Charles Rytkönen zusammenschließen? Es hagelt Power Metal aus Schweden, und das von feinster Beschaffenheit. Direkt und hart geht das INMORIA Debüt „Invisible Wounds“ zur Sache, unterstützt immer wieder durch femininen Gesang und einem Keyboard, das nicht verwässert, sondern zusätzlich die Aggression in den Songs schürt. Charles Rytkönen singt nicht in den hohen Sphären, sondern verfügt über ein raues, wieder zu erkennendes Organ, das er bissig einsetzt und das immer wieder durch das Key verzerrt wird. Eingängigkeit paart sich auf „ Invisible Wounds” mit Kompaktheit, so dass homogene, auf den Punkt gespielte Songs hervortreten, die aufgrund ihrer Schnelligkeit ordentlich pushen. Und: Die Schweden haben haufenweise Details versteckt, die das Material auch noch nach mehreren Durchläufen interessant lassen. Die zehn Tracks sind knallhart inszeniert, so dass INMORIA auch dem Genre nicht so gesonnen gegenüberstehenden Hörern gefallen dürfte. Größter Pluspunkt sind die Hooklines, die nicht ausgelutscht oder wimpy klingen, sondern vor Langlebigkeit und Können strotzen. Mehr ist zu „Invisible Wounds“ nicht zu sagen, wer auf eine Abreibung mit Power Metal steht, ist bei INMORIA genau richtig. Sehr starkes Debüt!

Tracklist:
1. Come Insanity
2. Alone
3. Fantasy
4. As I Die
5. Misery
6. Circle Of Memories
7. Haunting Shadows
8. Will To Live
9. The Other Side
10. I Close My Eyes

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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