Plattenkritik

Inquisitor - The Quantum Theory of Id

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Release Date: 02.04.2010
Datum Review: 01.01.2012

Inquisitor - The Quantum Theory of Id

 

Ein avantgardistischen Brocken BLACK METAL offerieren INQUISITOR mit „The Quantum Theory of Id“. Das Konzeptwerk des litauischen Projektes ist musikalisch gesehen, ein sehr schwer zu greifendes Stück Musik geworden. Vier Songs (plus Intro), verteilen sich auf knapp 42 Minuten und hinterlassen dem Hörer erst einmal wenig Greifbares.

Vorwiegend BLACK METAL geprägt, bewegen sich INQUISITOR völlig frei durch ihre Musik und überliefern stellenweise Eindrücke klassischer Elemente, welche sich mit einem „Schuldiner“-artigen Gesang vermischen. Wobei man dem Ganzen Parallelen zu späten DEATH nicht ganz abstreiten kann. Besonders, die durch Keyboards vertonte klassische Seite, verleiht der Musik des Projekts eine düstere und tiefe Atmosphäre.
Wirkt „The Quantum Theory of Id“ auf den ersten Blick sehr zerfahren, bekommt man einen groben Eindruck über die Strukturen, wenn man ein wenig tiefer in das Innere dieses Releases wirft. „The Quantum Theory of Id“ ist laut INQUISITOR so etwas wie die Erzählung eines „metaphysischen Märchens”, bei dem jeder Song in drei Teile gesplittet ist. Im Gesamten erzählen INQUISITOR eine Geschichte, inspiriert durch die Rivalität zwischen den Vorstellungen von Determinismus und Indeterminismus, welche über die Jahrhunderte entstanden ist.

Wie schon erwähnt, ist diese Story musikalisch sehr avantgardistisch in Szene gesetzt worden. Wer jedoch ein Faible für verkopfte und nicht sofort zu erblickende Klangwelten besitzt, findet in „The Quantum Theory of Id“ seine nächste Herausforderung.
(Übrigens ist das Album auf der Bandhomepage als kostenloser Download erhältlich.)

Tracklist
01. Infinum
02. Pricipia Mathematica Philosophiae Naturalis
03. Die Welt Als Wille Und Vorstellung
04. Corpus Hermeticum
05. The End Of Certainty; Supremum

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Mulder

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