Plattenkritik

Insense - Soothing Torture

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Release Date: 06.02.2006
Datum Review: 03.05.2006

Insense - Soothing Torture

 

Das Norwegen für hochwertige Metalreleases aller Art bekannt ist, dürfte kein Geheimnis sein und auch INSENSE bilden mit ihrem Debütalbum „Soothing Torture“ keine Ausnahme.
Solider, mit einer Prise Hardcore versehener, Trashmetal, der teilweise gerade, was die Vocals betrifft, leicht an HATEBREED erinnert.

Trotz dieses wagen Vergleichs sträube ich mich INSENSE in die Metalcore- Schublade zu stecken, zu groß ist der Metaleinfluss, der die zehn Songs, ohne Ausnahme, zu wahren Dampfwalzen macht. Soli, Riffwechsel und atmosphärische mit Synthies untermalte Parts sind die wesentlichen Bausteine der Lieder, die auch Menschen, die dem Sonstigen Metaleinheitsbrei nichts abgewinnen können begeistern sollten. Die abwechslungsreichen Riffs ziehen einen in ihren Bann und es fällt mir selbst beim Schreiben schwer, meinen Kopf still zu halten und nicht dem fast schon reflexartigen drang nach Kopfnicken nachzugeben. Auch die clean gesungenen Parts sind nicht von schlechten Eltern und verleihen einigen Songs eine gewisse Emotionalität.

Produziert ist die Scheibe von „Tommy Hjem“ , der bei INSENSE auch hinter dem Mikrophon steht und mit dieser gelungenen Produktion beweißt ein echter Tausendsasser zu sein. Insgesamt also ein gelungenes Debüt der fünf Norweger, dass jeden, der mit HATEBREED oder THE HAUNTED etwas anfangen kann begeistern sollte.

Tracklist:
01 – Helplessness
02 – Making Up For Lost Time
03 – I, Deviant
04 – Gasping For Air
05 – Constriction
06 – The Forgiving Embrace
07 – Soothing Torture
08 – Clawing At The Nerve
09 – A Prayer For The Feeble
10 – Fall Out

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Johannes

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