Plattenkritik

Iron Maiden - From Fear to Eternity: The Best Of 1990-2010

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Release Date: 03.06.2011
Datum Review: 28.06.2011

Iron Maiden - From Fear to Eternity: The Best Of 1990-2010

 

!!!MELKT DIE KUH SOLANGE SIE MILCH GIBT!!!

Eine der größten Metal Bands des Universums scheint Geld zu brauchen! Wie sonst lässt sich eine solche „Best Of“ erklären? „Somewhere Back In Time“ behandelte die erste Dekade im Schaffen der Engländer, „From Fear to Eternity: The Best Of 1990-2010“ die letzten beiden (mal ganz davon abgesehen, dass 1996 die „Best Of The Beast“ Doppel-CD auf den Markt geworfen wurde). Wie auch schon beim Vorgänger befinden sich keine neuen/veränderten Songs auf der Langrille, wie auch schon beim Vorgänger werden die „anderen“ Sänger (Paul Di' Anno und Blaze Bayley) durch Bruce Dickinson Live Aufnahmen totgeschwiegen (wobei die eben angesprochene „Best Of The Beast“ Doppel-CD beide Sänger wiedergibt!). Natürlich war Bayley nicht „der“ IRON MAIDEN Sänger und seine eingesungenen Alben „The X Factor“ und „Virtual XI“ nicht Referenzwerke im Schaffen der eisernen Jungfrauen. Aber Tracks wie „Man On The Edge“, “Sign Of The Cross” und “The Clansman” haben durchaus ihren Charme haben und dieser kann nun einmal nur von Bayley entfacht werden. Aber es geht den Geschäftsleuten wohl darum, unter dem Deckmantel einer eingeschworenen Einheit keine Tantiemen zahlen zu müssen.

Zudem befinden sich mehr als fragwürdige Kompositionen auf dieser „Best Of“, denn was haben hier Rohrkrepierer wie „El Dorado“, „Different World“ oder „Tailgunner“ verloren und warum fehlt ein Übersong wie „Brighter Than A Thousand Suns“?

Wer sich einen ersten Eindruck von der IRON MAIDEN Schaffenskraft machen möchte, sollte auf die Live-CD „Live After Death“ zurückgreifen. Danach muss die Infizierung mit dem Kauf aller Studioalben abgerundet werden. Aber von den offiziellen „Best Of“ ist mehr als abzuraten.

Tracklist:
CD1:
01. The Wicker Man
02. Holy Smoke
03. El Dorado
04. Paschendale
05. Different World
06. Man On The Edge [Live]
07. The Reincarnation Of Benjamin Breeg
08. Blood Brothers
09. Rainmaker
10. Sign Of The Cross [Live]
11. Brave New World
12. Fear Of The Dark [Live]

CD2:
01. Be Quick Or Be Dead
02. Tailgunner
03. No More Lies
04. Coming Home
05. The Clansman [Live]
06. For The Greater Good Of God
07. These Colours Don't Run
08. Bring Your Daughter... To The Slaughter
09. Afraid To Shoot Strangers
10. Dance Of Death
11. When The Wild Wind Blows

Alte Kommentare

von ... 28.06.2011 16:21

Wieso wird dieses Best-Of Verramschen eigentlich immer den Bands angekreidet? Die Jungs sind auf nem riesigen Majorlabel und haben einen Vertrag unterzeichnet bei dem sie die Verwertungsrechte zum großen Teil abgetreten haben. Schuld an diesem Best-Of-Best-Of-Best-Of-und-noch-mal-Best-Of-Platten-Gemülle sind demnach die Plattenfirmen und in diesem speziellen Falle EMI.

von @... 28.06.2011 16:41

ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die band felsenfest hinter dieser best of steht. steve harris und vor allem bruce dickinson sind abgebrühte geschäftsleute, die seit langem nur noch $$ anstatt pupillen haben

von money money money 29.06.2011 10:53

must be funny

von money 07.07.2011 21:55

kills music.

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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