Plattenkritik

James Apollo - Good Grief

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 14.07.2005

James Apollo - Good Grief

 

James Appolo. Das ist ein Name für den man diesen Herren sicher beneiden mag. Doch auch wenn er sich anhört als wäre er ein wagesmutiger Monstertruck, preferiert der gute doch eher die leisen und besinnlichen Töne. Ende 2004 schloss er sich ein um die uns nun vorliegende Cd mit Adam Lazlo, der auch schon für die letzten Low Releaes verantwortlich war zu produzieren. Und das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen, denn die Southern Folk Nummern die er schreibt pfeffert er immer mit klassischen Songwriter Anleihen und einem sympathischen Redneck Touch. 13 Songs, die sich irgendwo zwischen Black Heart Procession und Tom Waits zu seiner Piratenzeit wiederfinden und mollig wohl fühlen. Meist sind die Songs sehr bedächtig und zurückhaltend, aber Mr.Apollo kann auch anders und liefert uns ein ums andere mal einen emotionalen Vulkan. Die wunderschön aufgemachte Digipack Cd ist sicher kein Highlight und wird ihm auch keine Hauptrollen verschaffen, aber "Good Grief" ist mehr als eine nette Hintergrundmusik oder Einschlaf-Cd für den Romantiker. Wenn ihr dieses Release hier zu Lande irgendwo in die Finger kriegen sollten kann es auf jeden Fall nicht schaden einmal reinzulauschen und für eine Sekunde die Probleme gegen eine unbeschwerte Atmosphäre zu tauschen. Schickes Dingen!

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Shawn

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