Plattenkritik

Jamies Elsewhere - Guidebook For Sinners Turned Saints

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Release Date: 30.05.2008
Datum Review: 20.05.2008

Jamies Elsewhere - Guidebook For Sinners Turned Saints

 

Sacramentos JAMIES ELSEWHERE wollen ihre Liebe zur Musik zum Beruf machen. Mit den Gebrüdern Matthew und Anthony Scarpelli als rhythmisches Grundgerüst scharte man Ende 2005 4 weitere Musikbegeisterte um sich, um dann mit einer ersten EP, "Goodbye Rocket Man, St. George Is Under Fire", das eigene, kreative Schaffen zu dokumentieren. Victory Records signte die junge Band Ende vergangenen Jahres und veröffentlicht nun mit "Guidebook For Sinners Turned Saints" den entsprechenden Longplayereinstand des Sextetts.

Soviel zu den historischen Fakten, musikalisch vereint der Ratgeber der Jungs eine Schnittmenge populärer Rockmusik zwischen Keyboard geschwängerten Emocore und Post Hardcore Elementen. Schmissig arrangiert setzte das Gespann jedoch auf die Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners, wagt keinerlei Elemente und arbeitet mit altbekannten Stilmitteln, ohne sie wirklich ihr Eigen zu machen oder ihnen die notwendige Eingängigkeit zu verleihen. Zwischen Bands wie SAOSIN, SILVERSTEIN und ANBERLIN verlieren sich JAMIES ELSEWHERE in musikalischer Belanglosigkeit, die auch nicht durch die Produktion von Casey Bates (CHIODOS, FEAR BEFORE THE MARCH OF FLAMES) aufgewertet werden kann. Frontmann Chris Pattersons leidet im Falsetto vor sich hin, würde vermutlich ganz gerne wie Anthony Green klingen, schiebt die Töne jedoch regelmäßig an die Schmerzgrenze, gelegentlich darüber hinaus. Sein vokaler Gegenpart sorgt zwar für eine gewisse Balance, vermag aber auch keine wirklichen Akzente zu setzen. Sowohl die erneut eingespielten EP Tracks als auch das neue Material machen hier keinen Unterschied. Da hätten wir also das bis dato überflüssigste Release aus dem Hause Victory anno 2008, beim nächsten Mal wird es hoffentlich besser.

Tracks:
1.Life Ain't Easy When You're A Mythical Creature
2.I Didn't Mean To Interrupt
3.Late Nights
4.The Lover Letter Collection
5.The Saint, The Sword, And The Savior
6.The Politics Of Knife-Fighting
7.Play Me Something Country
8.That Vicious Vixen With The Beard
9.Sweet Carolina Honey
10.Memories Make Good Company

Alte Kommentare

von Hurensohn 20.05.2008 20:50

10/10 ohne Witz.

von Joa.. 20.05.2008 21:49

2/10 weil..kA. Bin mal nett. Eigentlich verdammt grottig und einfach 0815.

von vegan 21.05.2008 11:32

absolute langeweile.... 2/10, aber nur weil sie sich getraut haben sowas auf den markt zu schmeissen ;)

von PrediX24 21.05.2008 13:43

also die EP fand ich sehr nett... Sänger gefällt mir

von Hurensohn 21.05.2008 13:54

Four Letter Lie wurde hier ja auch auseinander genommen.. echt komisch teilweise

von takethat 21.05.2008 14:14

jo hab auch das gefühl sobald es nur ein ticken poppig wird kommen die ganzen true hxcler und machen die alben nieder.Ist halt mal was anderes hat mindestens ne 6 verdient

von pain 21.05.2008 15:38

wenn man sich mal die sonstigen victory releases bzw. ähnliche genre releases anschaut, dann schneiden hier schon viele davon verhältnismäßig gut ab. poppig ist nicht gleich schlecht. die scheibe hier ist aber echt mal nur zusammengeklaut und der gesang geht mal gar nicht!!

von vegan 21.05.2008 21:08

four letter lie fand ich gut! das hier aber nicht!

von Lehmann 21.05.2008 21:30

Ist echt witzig. Alles, aber wirklich alles, was bisher in diesem Jahr erschienen ist und wo man dachte, dass wird ein Knaller hat mich bisher enttäuscht. In Flames, Kettcar, Fire In The Attic, Story Of The Year, Across Five Aprils, Shai Hulud... Ausnahmslos belanglose Sachen. Die EP von Jamie Elsewhere hatte mich schon voll begeistert und das Album hier tut es auch. Einfach mal Hammer, nicht immer dieser Einheitsbrei. Und was passiert: es wird zerrissen. Bin wohl zu alt für diese gnaze HC Bollo Schiene, denn ich wünsch mir mehr davon.

von kris 21.05.2008 21:36

naja, der gesang ist ja mal sowas von schief und die band ist null eigenständig..

von schtief 21.05.2008 21:38

bahhh, mies! und @lehmann: jede der von dir aufgezählten vös ist x-mal besser...

von schtief 21.05.2008 21:38

und von was für einer "HC Bollo Schiene" sprichst du denn bitte??

von Lehmann 22.05.2008 05:49

Der schiefe Gesang ist es gerade, der es abhebt von der Masse, der scheinbar nur noch eine glatte Produktion wichtig ist. Der Style scheint heute wichtiger zu sein, als der Stil. @ schtief: ach ja? wo denn? In Flames: Glatt, zieht sich durch, ohne das irgendwas wirklich hervorsticht. Sicher, technisch über jeden Zweifel erhaben. Aber was habe ich davon, wenn ich beim Autofahren, bei der Hausarbeit nicht mal mitbekomme, dass die CD fast zu Ende ist, weil sie so durch rauscht. Kettcar: Wo sind die Songs die einen emotional berühren, wie Landungsbrücken? Oder Balkon gegenüber. Sicher, die Texte sind wie grandios, aber wo sind die herzergreifenden Melodien? FITA: mir fehlen Songs die sich sofort tief in einen bohren, wie An Audience Of One oder The City Story Of The Year: gleich Spiel. Sleep, Take Mer Back, Taste Of Poison... Das waren Traumlieder, die haben mitgerissen, begeistert, animiert. AFA: s.o. Shai Hulud: naja, habs zu oft gehört, klingt wie vor 10 Jahren... eine Kopie, einer Kopie, einer Kopie... Und mit HC Bollo Schiene meine ich zum einen was takethat anspricht und zum anderen, dass es wirklich nur noch darauf ankommen zu scheint ein gewaltiges Album zu machen, ohne Herz. Ist echt schade. Werd wohl lieber die alten Sachen der genannten Bands hören, die begeistern mich immer noch und 80er Jahre Pop- früher war eben doch alles besser

von schtief 22.05.2008 06:38

naja, kann ich noch immer nicht nachvollziehen, denn diese band ist sowas von belanglos, aber geschmäcker solln sich ja unterscheiden. zu "HC Bollo Schiene" verstehe ich deine aussage immer noch nicht. was willst du mir denn jetzt sagen? welche alben haben kein herz? und gerade hier wird poppig doch nie mit negativ gleich gesetzt...

von Hurensohn 22.05.2008 12:26

Bin ich mal gespannt was die neue Skylit Drive hier bekommt..

von schtief 22.05.2008 13:05

die ep hatte 8 bekommen, und die war auch sehr gut!

von anna 22.05.2008 13:34

boah is das album mies!

von PrediX24 22.05.2008 16:07

Ich bin echt mal gespannt ob das Album wirklich so dreckig is. Die Ep war auch wirklich sehr geil... "The End of Innocence" zb...was für ein Song. kann ich mir garnet vorstellen, dass das Album so übel sein soll oO

von Shit 22.05.2008 20:15

Ein wirkliches gutes Album, was mit der EP locker mithalten kann

von tanja 22.05.2008 21:01

gräßlich.!!! der sänger versucht wie anthony green zu klingen verkackt aber permanent..

von Hurensohn 22.05.2008 21:39

Die EP find ich lange nicht so gut wie das Album hier :\

von PrediX24 24.05.2008 22:29

Also ich bin n bisschen enttäuscht, jetz nachm 2. anhören. Die Produktion is auch einfach viel zu glatt. Fand die EP besser...

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Torben

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