Plattenkritik

Jinxremover - Spitfire

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Release Date: 30.03.2007
Datum Review: 05.04.2007

Jinxremover - Spitfire

 

Kennt ihr noch die Band AIRBUS? Falls ja, sind euch diese drei Herren auch nicht unbekannt, denn nach dem Split besagter Band um die Jahrtausendwende und nach ein paar Gastauftritten bei anderen Bands, rafften sie sich wieder zusammen und gründeten die Band JINXREMOVER.

Es handelt sich also um keine Sprösslinge mehr, sondern um alteingesessene Rocker, oder besser gesagt, Britpoper. Das merkt man auch dem Album "Spitfire" an, denn es scheint so, als ob sie nichts mehr beweisen wollen, sondern nur noch ihren Altrocker-Abend mit etwas Musik schmücken wollen. Souverän spielen sie ihre Lieder von A-Z, nur leider fehlt es an Ideen und Kreativität. Abgehangen hört es sich an. Power und Energie scheinen auch nicht mehr voll da zu sein. Man muss leider sagen, dass Langeweile das ein oder andere Mal auftritt. Die ersten 10 Sekunden eines jeden Liedes das haben, was dem Rest der Songs fehlt. Die Tracks hören sich an, als wären JINXREMOVER müde geworden nach den ersten Sekunden. Dünner Sound, kraftlose Riffs und monotone klassische Britpopereien, es scheint einfach zu viel Routine reingekommen zu sein, auch die Versuche sich an moderneren Formen des Genres zu vergehen sind kläglich gescheitert. Die eher Klassischen Werke, wie "Aeroplane“ oder "I’m Not Afraid“ können sich noch ein wenig aus dem Alltagsbrei erheben, und lassen sich deshalb auch einigermaßen gut anhören.

Wenn man bedenkt, dass die Kreativitätsfunken nur so gesprudelt haben sollen, während der Aufnahmen, kann ich mir nur vorstellen, dass vielleicht ein paar wunderbare Bilder gemalt wurden, denn auf die Musik hat es sich leider nicht reflektiert.


Tracklist:
1. Intro to nothing
2. I'm not afraid
3. Traitor
4. In a mess
5. Enemy
6. Aeroplane
7. Hot Los Angeles
8. Control youself
9. Killing me
10. I am free
11. Tellin lies
12. Screener
13. Spitfire

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Tom

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