Plattenkritik

Julia - Sunrise

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 16.06.2006
Datum Review: 09.07.2006

Julia - Sunrise

 

Leichte Kost aus Österreich. In ihrer Heimat ist die Sonne schon Anfang des Jahres aufgegangen, jetzt wurde „Sunrise“ auch hierzulande passend zur Tour im Vorprogramm von BILLY TALENT veröffentlicht. 2000 gegründet, haben JULIA schon weit über 300 Konzerte in 10 Ländern gespielt und zwei EPs und nun ihren zweiten Longplayer draußen. Bisherige Highlights der Band waren ein Auftritt vor 15000 Leuten beim Frequency-Festival 2005, gemeinsame Auftritte mit unter anderem QOTSA, FOO FIGHTERS, BEATSTEAKS und die Eröffnung der Eishockey-WM mit der offiziellen Hymne vor einem weltweiten TV-Publikum.

Nach einem Klavierintro folgt der erste Hit von „Sunrise“. „Technology“ ist wie auch der Rest des Albums gut und poppig von Bernhard Gittenberger und JULIA produziert und steht mit seinem Rock-Pop-Grunge-Gemisch stellvertretend für die ganze CD. Der gute Gesang von Matthias Kobold ist ziemlich laut abgemischt, verrät aber auch die deutschsprachige Herkunft von JULIA. Das groovige „Everlasting“ wird getragen von einer Akustikgitarre und einem coolen Schlagzeugbeat, offenbart aber auch Schwächen im Arrangement. Der von JULIA fast ausschließlich verwendeten Strophe/Refrain/Strophe/Refrain-Struktur folgt ein schwacher C-Teil ohne musikalische Berechtigung. Die Ballade „Superficial“ ist JULIAS Antwort auf das großartige „Diane“ von THERAPY?, während „Turnaround“ und „Crash Test Youth“ gepflegt losrocken und die härte Seite der Band präsentieren. Der Großteil der Songs auf „Sunrise“ ist aber melodiöser, grooviger Stadionrock irgendwo zwischen INCUBUS und LIQUIDO.


Tracklist:
01. Intro
02. Technology
03. Vaseline
04. Everlasting
05. Give It A Try
06. Optimistic
07. Superficial
08. A Kiss For A Killer
09. Turnaround
10. Sleepwalk
11. Delicate
12. Crash Test Youth
13. Medication Time
14. Nothing

Autor

Bild Autor

Floris

Autoren Bio

Suche

Social Media