Plattenkritik

June In December - Corntendon

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Release Date: 01.01.2009
Datum Review: 14.06.2009

June In December - Corntendon

 

JUNE IN DECEMBER tragen ihren musikalischen Widerspruch eigentlich schon im Namen. Juni im Dezember? Unmöglich. Jazz vermischt mit Screamo und Math-Elementen? Unmöglich. Denkste! Die Holländer vermischen tatsächlich Jazz-Elemente mit harter Musik und schaffen dadurch ein nahezu unbekanntes Klangbild zwischen sanfter, weiblicher Stimme und harten Schreianfällen des Shouters. Das klingt auf den Fünf vorliegenden Songs nicht ganz so innovativ wie es sich liest, dafür aber unterhaltsam und teilweise sogar richtig spannend. So trägt der Opener „Ode tot he Corntendon Dwellers“ eine gewisse überraschende Brachialität in sich, was die nachfolgenden Songs ebenso gekonnt transportieren. Schade nur, dass auf dieser EP keine wirkliche Stimmung entsteht und alle Songs wie ein in sich gekehrter Kern klingen. Aber was nicht ist, das kann ja bekanntlich noch werden.

1. Ode Tot he Corntendon Dwellers
2. Bang! Cock
3. Pink Fluffy Mammoth
4. Timmi TImmi Timmi No Man After Midnight
5. Damn Best Hangover

Alte Kommentare

von ktom 14.06.2009 17:12

wow. überraschend gut. bisschen viel. eher was für dillinger fans. nud wieder beweisen die holländer, das doch was in ihnen steckt.

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Raphael

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