Plattenkritik

Karkadan - Utmost Schizophrenia

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Release Date: 01.01.1970

Karkadan - Utmost Schizophrenia

 

Kürzlich bin ich über die Webseite des kleinen aber sehr feinen Supreme Chaos Labels auf die schwäbische Metal Formation Karkadan gestoßen. Und diese hat mit ihrem zweiten Album „Utmost Schizophrenia“ ein überaus gelungenes Werk eingespielt. Die Vocals von Sänger Robby Beyer, der „nebenbei“ übrigens das eben genannte Label betreibt, pendeln meistens zwischen Death- und Black Metal. Der Opener erinnert mich von der musikalischen Seite her zwar noch eher an die älteren Scheiben von Katatonia, aber spätestens mit dem dritten Song „The Angel’s Dead“ werden auch hier die Black Metal Einflüsse deutlich. In dieser Hinsicht würde ich u.a. Dissection als Vergleich nennen. Was die geniale Gitarrenarbeit angeht sind mir auch Opeth in den Sinn gekommen. Philip Oefner und Daniel Pütz (der die Band mittlerweile scheinbar verlassen hat) bewegen sich vielleicht noch nicht ganz auf dem Niveau der übermächtigen Schweden, aber ihr Songwriting und Spiel sind durchweg überzeugend. Diese Aussage soll jedoch nicht die Leistung der anderen Musiker vergessen machen. Über die Gesamtspielzeit von knapp 45 Minuten kommt jedenfalls keine Langweile auf. Das Layout inkl. Texten und die Produktion können sich auch gut sehen bzw. hören lassen. Mit anderen Worten, dieses Album ist ein absoluter Tipp und hat die acht Punkte locker verdient!

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Olli

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