Plattenkritik

Keith Caputo - A Fondness For Hometown Scars

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Release Date: 04.04.2008
Datum Review: 20.04.2008

Keith Caputo - A Fondness For Hometown Scars

 

Die Stimme von Keith Caputo sollten jedem bekannt sein, der in seinem Schrank mindestens ein Album von Life Of Agony stehen hat. Da die Band aber seit mittlerweile drei Jahren nichts von sich hören lässt und demnächst erstmal eine Live DVD herausbringt, vertreibt sich Sänger Keith die Zeit mit seinem Soloprojekt.

Mit A Fondness For Hometown Scars erscheint nun schon Soloalbum Nummer fünf, dieses Mal über das holländische Label Suburban Records. Erneut zeigt, der nun in Amsterdam lebende Caputo auf, wie schön Melancholie und Traurigkeit klingen kann. Wo mich auf den Alben "Died Laughing" und "Died Laughing Pure" Songs wie "New York City" oder "Brandy Duval" begeistert haben ist es jetzt "Silver Candy" oder "Got Monsters". Das sind einfach emotionale Balladen, die in einer so rasanten und hektischen Zeit nicht fehlen dürfen. Wiederum zeigen sie aber auch das Gefühlsleben des Protagonisten auf, der sein Leben nicht immer im Griff hatte. Scheinbar sind diese Soloalben immer wieder ein Stück Vergangenheitsbewältigung.

An zwei Stellen des Albums wird das Konzept ein wenig durchbrochen, denn mit "Troubles Down" sowie "Devils Pride" kommt in ihm der Altrocker durch. Hier sind natürlich wieder alle Spekulationen auf ein neues Life Of Agony Album nicht ganz Abwegig. Wie diese zwei Songs glänzt auch der Rest durch die optimale Produktion von Martyn Lenoble (Porno for Pyros), der bereits für u.a. The Cult oder Dave Gahan an den Reglern saß.

Cd rein in den Player, Augen zu und einfach nur genießen.

Tracklist:

01: Crawling {a fondness for hometown scars}
02: In December {beyond our grasp}
03: Troubles Down {attic crawlspace}
04: In This Life {wake up and smell the dead bodies}
05: Nothing To Lose {x-ray illusion}
06: Sad Eyed Lady {the pressure and need for release}
07: Silver Candy {shivering leafless & hollowed-out}
08: Got Monsters {i no longer exist}
09: Son Of A Gun {jail face}
10: Devils Pride {forever in transition}
11: Bleed for Something Beautiful {turquoise bloodline}
12: Society’s Deep Sleep {meat stink}

Alte Kommentare

von AAA 22.04.2008 10:26

"für fans von city and colour oder chuck ragan ist dieses album ein absoluter pflichtkauf"??? sorry, aber nach dem was ich so bisher gehört habe ist das stilistisch welten voneinander entfernt.

von Bazen 22.04.2008 11:35

Den Vergleuch kann ich irgendwie auch nicht ziehen. Wie kommt man darauf

von joe AllSchools 23.04.2008 22:05

Vergleich deswegen weil auch die beiden genannten ausser der Reihe nen Soloprojekt machen und vom Stil her auch eher ruhige Töne anschlagen

von Ensign 24.04.2008 01:10

Dann ist aber die Bezeichnung "Pflichtkauf" etwas sehr übertrieben. Gibt ja auch mehr als genug Solokünstler, die ruhigere Musik machen. Ist das dann für Fans von denen auch ein Pflichtkauf? Und wie Bazen schon meinte, ist die Musik auch nicht wirklich besonders ähnlich.

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