Plattenkritik

King Fear - EP

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Release Date: 25.05.2012
Datum Review: 28.05.2012

 

Nach gut 15 Minuten ist der Spuk vorbei. Der König der Angst ist wieder fort und man kann sein Leben unbeschwert weiterleben. KING FEAR, das sind Mål Dæth und seine beiden Mitstreiter Nachtgarm (Negator, Dark Funeral) und Johannes Bonnin (Eisenvater). Diese EP ist ihr erster Lebenszeichen der Schwarzmetaller.

Fünf Songs befinden sich auf der Scheibe. Eröffnet wird das Ganze vom rasenden "The King (Of All Fears)", das, wie „Battle Is Over... War Has Begun“, sehr stark auf eine Mixtur aus Black- und Death Metal setzt. Dazwischen befinden sich mit „The Sin Of Days Gone By“ und „His Disciple: The Legions March“ eher langsamere, groovigere Nummern, die vor allem von Nachtgarms variabler Stimme leben. Vor allem der letzte Song „I Found A Better Place (Under Constraint)" gewinnt durch seine Darbietung enorm an Atmosphäre.

Insgesamt wirkt die Zusammenstellung der Lieder dieser EP jedoch noch sehr zerfahren. Hier findet jeder geneigte Black-Metal-Hörer etwas. Mal langsam und stampfend, dann wieder pfeilschnell, schließlich atmosphärisch. Das Liedgut ist auf keinen Fall schlecht, ihm fehlt aber der erkennbare rote Faden. Man darf gespannt sein, wie dies auf einem potentiell erscheinenden Langspieler aussehen wird.

Tracklist:
1. The King (Of All Fears)
2. The Sun Of Days Gone By
3. Battle Is Over... War Has Begun
4. His Disciple: The Legions March
5. I Found A Better Place (Under Constraint)

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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