Plattenkritik

Kismet - Hiatus

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Release Date: 05.02.2010
Datum Review: 25.01.2010

Kismet - Hiatus

 

Immer wieder schön überrascht zu werden. KISMET aus dem beschaulichen Utrecht kredenzen eine Mischung aus Post-Rock und annehmbaren 90’s Emo und entfachen so ein Feuer inmitten schnittigen Indie-Melodien, die ebenso auf der Tanzfläche brillieren könnten. Wären da nicht diese vertrackten Ecken und Kanten, die „Hiatus“ erst zu etwas großem machen. Denn was so unscheinbar mit „White Castle“ beginnt und noch unentschlossen vor sich hin musiziert, baut sich mehr und mehr auf um schon mit „All Is Good“ den Höhepunkt hervorzurufen. Zwischen all der Emo-Indie Referenz baut man nun richtig Spannung auf und haut postige Töne dazwischen. Was dabei herauskommt liegt auf der Hand: Ein Monster von Song! Das einzige Problem, welches „Hiatus“ hat, ist eine gewisse Überladenheit von Musik und ist gezeichnet von einem Touch Unvollständigkeit. Hoffen wir, dass KISMET mit der Zeit dran arbeiten können, denn großes Potenzial steckt hier schon drin. Übrigens bereits 2009 auf einem holländischen Indielabel veröffentlicht, jetzt via Midsummer Records auch hier erhältlich.

Tracklist:

1. White Castle
2. We Are All So Busy
3. Holiday
4. TV on
5. Send Me A Note
6. All Is Good
7. Brighter Weather
8. Phnom Penh 1974
9. Same Story, Different Name

Alte Kommentare

von richestofthepOor 25.01.2010 18:08

Super Review, einer super Band! Du hättest auch erwähnen können, dass man das Album für eine (freiwillige) Spende auf http://www.beepbeep.nl/bands/kismet/music/ umsonst runterladen kann.

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Raphael

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