Plattenkritik

Kokomo - If Wolves

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Release Date: 23.04.2011
Datum Review: 10.05.2011

Kokomo - If Wolves

 

Postrock ist ein festgefahrenes Genre. Wo einst das „Post“ im Namen noch seine Bedeutung hatte und Vertreter durch einen individuellen Sound begeisterten, hat die Nachfolgegeneration nicht den Mut von den typischen Trademarks wie Tremolopicking-Riffcollagen oder den üblichen Spannungsbögen a la EXPLOSIONS IN THE SKY oder THIS WILL DESTROY YOU abzuweichen. KOKOMO sind dafür ein Paradebeispiel: Die Melodieführung, die Art, wie sich die einzelnen Songs aufbauen ist so stereotypisch wie sie nur sein kann. Als würde die Band mit demselben Eqipment und nach denselben Vorbildern spielen, oder überhaupt sogar dieselben Leute. Das heißt aber auch, dass KOKOMO ihre Sache auf „If Wolves“ alles andere als schlecht machen. Ihr Sound dürfte für Kenner zwar nicht bloß einmal ein Déjà-Vu-Erlebnis hervorrufen, doch die Songs führen nun mal in die richtige Richtung, kommen auf den Punkt und haben obendrein eine ganze Hand voll starker Melodien am Start. „If Wolves“ ist somit nur etwas für diejenigen, die der altbekannte Postrock-Sound noch nicht zu langweilig geworden ist, oder sich an Gewohnten nicht stören. Diejenigen auf die das zutrifft erhalten von KOKOMO allerdings eine weitere sehr gelungene Interpretation dessen, was man mit diesem Sound noch machen kann.

Tracklist:

1. Go, Mordecia
2. 91 Meter
3. Versus Silotron
4. Epochs And Archives
5. Arcade Romania
6. Fuchs

Alte Kommentare

von du gehst... 11.05.2011 12:01

...mir langsam auf dem Sack mit der immer gleichen Einleitung bei jeder Platte, die irgendwie an Postrock erinnert.

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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