Plattenkritik

Kover - Assembly

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Release Date: 13.06.2006
Datum Review: 21.06.2006

Kover - Assembly

 

Man muss dem Kind ja einen Namen geben. Als Ryan Mills im Jahre 2004 den Output seines Soloprojektes in Form einer EP an den Start brachte gab er sich den Namen KOVER. Als er merkte, dass hieraus etwas Größeres werden könnte holte er nach und nach gute Freunde mit ins Boot und schon war die Band KOVER geboren. Mit vielfältiger Erfahrung in Bands wie BLUE SKIES AT WAR oder HEROES FOR SALE brachte die Band den originären Sound auf ein neues Level und mit "Assembly" erscheint nun der erste Longplayer der Kanadier auf Engineer Records.

KOVER zeichnet die gute alte Post Hardcore Mixtur aus, die einen an Bands wie FUGAZI oder SMALL BROWN BIKE denken lässt. Punkige Midtempo-Melodik trifft auf krachende Hardcore Riffs und intensiven Gesang. Schon frühzeitig hat Ryan einen Schritt zurück gemacht und hat die Lead Vocals Neal überlassen dessen raue Melodik wunderbar zum Sound passt und an HOT WATER MUSIC oder LEATHERFACE erinnert. Ray ist zwar immer noch gesanglich involviert, stellt jedoch den cleanen Gegenpart dar, der primär für Backup-Aktivitäten zuständig ist. 12 Songs aus einem Guss prägen dieses Album, welches Anno 2006 fast ein wenig verloren zwischen fancy Produktionen, Metalcorehype und der immer wichtigeren äußeren Erscheinung von Musikern wirkt. Dennoch oder gerade deswegen begeistern KOVER mit ihrer direkten Art, den hymnischen Mitsingparts und der richtigen Intensität. Besonders das melodische "Asphalt and Stone" hat es mir angetan welches vieles da gewesene Genrevertreter in den Schatten stellt. Eine vielversprechende Band, der hoffentlich die wohlverdiente Beachtung wiederfährt.

Tracks:
1. Intro
2. Buying Time
3. Deathbed Reflections
4. Blinded and Alone
5. Asphalt and Stone
6. Extinguisher
7. It Girl
8. Can't Hide the World
9. Givin' In
10. w/o
11. Frozen
12. Light the Sky

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Torben

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Allschools Chef

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