Plattenkritik

LIONHEART - Love Don't Live Here

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Info

Release Date: 22.01.2016
Datum Review: 21.01.2016
Format: CD Vinyl

Tracklist

 

1. Pain
2. Keep Talkin'
3. Witness
4. Bury Me
5. Love Don't Live Here
6. Rewind
7. Still
8. New Enemies
9. Lock Jaw
10. Dead Wrong
11. Going Back To The Bay

Band Mitglieder

 

Rob - Vocals
Nick - Guitar
Brandon - Bass
Jay - Drums
Cam - Guitar

LIONHEART - Love Don't Live Here

 

 

Ein knappes Jahr ist es her, dass ich LIONHEART auf ihrer Tour mit u.a. NASTY und CRUEL HAND das erste Mal live gesehen habe. Das Set der Jungs um Sänger Rob Watson machte damals Lust auf mehr, sympathisch und einfach ein verdammt tighter Auftritt. Nachdem LIONHEART die Jahre vorher sich sehr rar gemacht hatten in Europa, war die Tour mit NASTY der Startschuss für weitere Aufenthalte in unseren Gefilden im Jahre 2015. Im August beim New Noise Festival war die Band dann im Substage in einem deutlich größeren Club mit Absperrung doch ein wenig verloren und konnte nicht ganz an die Show vom März in der Stadtmitte anknüpfen.

 

Nun kommt mit „Love Don't Live Here“ der neue Longplayer der Kalifornier, welcher bei uns auf Beatdown Hardwear erscheint. Mit „Pain“ und „Keep Talkin'“ hat die Band bereits vor dem eigentlichen Albumrelease die ersten 2 Songs via Musikvideo auf den bekannten Platformen veröffentlicht. Wie von LIONHEART gewohnt gibt es druckvollen Hardcore, welcher garniert ist mit einerseits der ein oder anderen Melodie, in erster Linie aber tiefer gestimmte Gitarren mit jeder Menge Moshparts, dem ein oder anderen Breakdown und jeder Menge Sing a longs. Ganz zentral ist immer noch der Gesang von Rob, welcher oftmals mehr gesprochen als gesungen ist und dann irgendwie doch in Richtung Rap geht. Für mich gleichzeitig auch eines der Markenzeichen der Band. Die Songs sind allesamt sehr geradlinig und abseits von Moshparts, Breakdowns, dem ein oder anderen „vorpreschenden“ Basslauf sind die Songs sehr schnörkellos und es gibt kräftig was auf die Mütze. Abgerundet wird das Album durch eine wirklich sehr gute Produktion, welcher die Musik mit reichlich Energie und Durchschlagskraft austattet.

 

LIONHEART machen ihre Sache gut, das Album hat keinen nennenswerten Ausfälle zu verzeichnen, ist aber in Summe einfach zu eintönig. Fans des Genre und der Band werden aber sicher wenig an den 11 „Nackenbrechern“ auszusetzen haben.

 

Autor

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Felix M.

Autoren Bio

ruhiger, bodenständiger Zeitgenosse

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