Plattenkritik

Lacuna Coil - Dark Adrenaline

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Release Date: 20.01.2012
Datum Review: 25.02.2012

Lacuna Coil - Dark Adrenaline

 

Wenn LACUNA COIL Gothic Metal sind, dann sind es LINKIN PARK, EVANESCENCE und IN THIS MOMENT auch. Also wohl eher nicht. Und das wollen die Italiener auch nicht sein, denn „Dark Adrenaline“ zielt wie seine Vorgänger (und oben Genannte) auf Radio, Massenkompatibilität und „die find ich geil“. Gerade Sängerin Christina Scabbia als Aushängeschild steht für Letzteres, und singen kann sie natürlich auch. Schwer zu beurteilen was die Band ohne sie wäre, sicher ist jedoch, dass Zugpferde ziehen müssen. Und so singt sie „Dark Adrenaline“ aus dem Dreck und setzt mit ihrer schönen, rockigen und mitunter leidenden Stimme Akzente. Ansonsten kommen die gewohnten (und sich bisher gut verkauften) Zutaten zur Geltung, hin und wieder bratende Gitarren, immer durchschnittlicher Mannsgesang und Ohrwurmmelodien von der Stange. Dabei darf es auch mal ein wenig kitschig werden oder auch mal ein wenig anders. Pünktlich zur Auflösung von REM covern sie dann noch „Losing My Religion“, und das zugegeben interessant und nicht zu genau am Original. Insgesamt ist das dunkle Adrenalin somit geht und irgendwie stagniert der italienische Hengst.

Tracklist:
1. Trip The Darkness
2. Against You
3. Kill The Light
4. Give Me Something More
5. Upsidedown
6. End Of Time
7. I Don´t Believe In Tomorrow
8. Intoxicated
9. The Army Inside
10. Losing My Religion
11. Fire
12. My Spirit

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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