Plattenkritik

Last Winter - Under The Silver Of Machines

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Release Date: 24.07.2007
Datum Review: 01.06.2007

Last Winter - Under The Silver Of Machines

 

Nun haben sich auch Lifeforce Records eine dieser PureVolume/MySpace Bands unter den Nagel gerissen. LAST WINTER aus Orlando, Florida haben so einige Plays auf ihren entsprechenden Profilseiten eingefahren. Im November 2002 gegründet hatte die Band zunächst einige Probleme mit dem eigenen Line-Up. Was als 7köpfige Band mit 2 Sängern und einem Keyboarder startete wurde im Laufe der eigenen Soundfindung schnell auf ein 5er Gespann reduziert. Beide Sänger sowie der Keyboarder wurden aussortiert, Bassist Cameron wurde ans Mic gelassen und ein neuer Bassist eingeführt. Anno 2005 veröffentlichte man "Transmission: Skyline", welches sogar den Weg nach Japan (inkl. 5 Bonussongs) schaffte.

Was nun offiziell unter dem Namen "Under The Silver Of Machines" via Lifeforce Records erscheint, setzt sich primär aus den Songs der besagten Veröffentlichung zusammen (insgesamt 8 der 12 Songs), wobei drei Songs lediglich auf der japanischen Version zu finden waren. LAST WINTER zelebrieren auf diesem Longplayer die aktuelle MySpace Kultur mit ihren Trends. Zwischen Emocore, Poppunk, Spacerock und einer Priese Metal offenbaren die Jungs ihre unterschiedlichen musikalischen Gesichter. Böse Zungen könnten die Band hingegen glatt als gesichtslos bezeichnen, denn allzu oft erinnert ein Song an eine Band, während der nächste bereits nach der nächsten klingt. Der gelungene Opener "The Violent Things" ist eine dynamische Emocore Nummer die zuweilen stark an AIDEN erinnert, jedoch die Screams ziemlich im Hintergrund lässt. Das folgende "A Pacific Romance" hat einen sehr spacigen Touch und trägt eine Signatur zwischen ANBERLIN und SAOSIN. Mit "Kiss So Hard" legt man eine gute Poppunk Nummer vor während "Standing Here" und "Made For TV" extrem nach FALL OUT BOY klingen. Trotz dieser Anlehnungen schaffen es LAST WINTER jedoch ebenfalls eine gewisse Individualität in die durchweg hochwertigen Songs einfließen zu lassen, was ihnen hier quasi den Kopf rettet. "Under The Silver Of Machines" bewegt sich in den aktuell angesagten musikalischen Strömungen, spielt zwischen Falsetto und energetischen Vocals, bringt mit "Don’t Forget To Write" die obligatorische Akustik-Ballade. Insgesamt also recht ansprechend aber nicht überragend.

Tracks:
01 Cassiopeia
02 The Violent Things
03 A Pacific Romance
04 Kiss So Hard
05 Girl Next Door
06 Standing Here
07 Out Summer In Illinois
08 Made For TV
09 Don’t Forget To Write
10 Chasing Lights
11 Starlight Drive
12 Vela To Norma

Alte Kommentare

von sh 01.06.2007 23:08

ich halte davon ja nix. reine geldmacherei. lifeforce braucht eben auch ein wenig mehr aufmerksamkeit von der masse..

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Torben

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