Plattenkritik

Lazycain - July to Oktober

Redaktions-Rating

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Release Date: 01.01.1970

Lazycain - July to Oktober

 




Doghouse Schon auf ihrer ersten, hierzulande bestimmt schon lange nicht mehr erhältlichen CD hatten Lazycain einen Überhammer von einem Song mit dem Namen “Recovery”. Die restlichen Sachen waren mir damals noch zu sperrig. Als dann die zweite (?) Platte „Five days eighty hours“ hier auf den Markt kam hab ich sie mal auf gut Glück bestellt und war nach dem ersten Durchgang erst mal enttäuscht. Das Ganze erschien mir immer noch recht sperrig und zuwenig melodiebetont. Doch schon nach ein, zwei weiteren Durchgängen war ich komplett anderer Meinung. Gerade die Mischung aus krachigeren, rhytmischen Teilen und den eingestreuten Melodien macht den Reiz und die einzigartige Atmosphäre der Platte aus.
Auf ihrer neusten (und laut Green Hell auch letzten!) MLP haben sie ihre melodische Seite etwas mehr zur Geltung kommen lassen, ohne jetzt aber wie jede zweite Emo-Band zu klingen. Von ihrer Intensität und eigenen Stimmung hat die Musik nichts verloren. Allerdings sind nur 4 der 7 Songs wirklich neu. Außerdem ist noch „Ballad of the hedonist“ vom letzten Album (hört sich vom Mix her nach Demo-Version an, vor allem die Vocals) sowie zwei weitere Stücke von `98 mit drauf, die dann auch ein etwas dissonanter wie der Rest daherkommen aber nicht weniger Klasse sind.
Im Gegenteil, „Continental Coke & Gin“ ist schlicht genial. Vergleiche fallen mir eigentlich keine ein, was aber definitiv nur für Lazycain spricht. Sollte man zumindest mal reinhören... Ach was, kaufen!


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Olli

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