Plattenkritik

Leons Massacre - World=Exil

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Release Date: 11.11.2011
Datum Review: 07.11.2011

Leons Massacre - World=Exil

 

Da man sich ja anscheinend um die Zukunft des HC keine Sorgen machen muss, haben sich fünf Jungspunde aus dem nah gelegenen Österreich auf den Weg begeben, um auch den Nachwuchs der metallisch geprägten Jugend würdig zu repräsentieren.

Die Rede ist von LEONS MASSACRE und im Gepäck haben sie ihr musikalisches Zeugnis, welches den Namen „World=Exil“ titelt. Geschmückt mit trendigen Outfits, spielen LEONS MASSACRE eine moderne, man könnte schon sagen, angesagte Mixtur aus progressiven METALCORE. Man muss nach dem ersten Hördurchgang wirklich anerkennen, dass die Jungs sehr professionell zu Werke gehen, wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein Debut einer erst 2009 gegründeten Kombo handelt. Technisch einwandfrei ballert, breakt und bounct hier so alles aus den Boxen, was Bands wie ARCHITECTS, BMTH oder auch WAR FROM A HARLOTS MOUTH ins Leben gerufen haben.
Den ultimativen Breakdown immer im Focus, ist „World Exil“ äußert zielgerechte Musik für alle, die gerne breitbeinig in der Disko stehen und mit ihren Hintern wackeln, als würden sie einen Teebeutel aus der Tasse ziehen, während ihre zu Krallen geformten Hände, hexenartige Bewegungsabläufe vollziehen.

Auch wenn LEONS MASSACRE nicht mit der großen Innovation glänzen, aber an sich durchaus überzeugend agieren, stellt man sich dann doch die Frage, warum das Quintett ihre EP/LP mit so üblen Eurodance-Momenten aufblähen musste.
Für den Moment wirklich unterhaltend, aber als Hoffnungsträger eher ungeeignet.

Tracklist
01. World = Exile
02. I'm Awake
03. The Difference Between Blood And Water
04. IIII
05. Tired Heart
06. Dear God, Please By Me A Battleship
07. There's No Time To Write A Poem
08. A Rusted Statue In A City Of Traitors

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Mulder

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