Plattenkritik

Lewis - Even So

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Release Date: 01.01.1970

Lewis - Even So

 

Nach Red Animal War und Slowride haben sich Deep Elm mit Lewis eine weitere, vielversprechende Band aus unser aller Lieblingsbundesstaat der USA, Texas, unter den Nagel gerissen. Musikalisch fühle ich mich allerdings eher in die Niederlande versetzt, genauer gesagt zu den genialen This Beautiful Mess. Keine Feedback- und Distortion-Orgien also, sondern überwiegend getragener Sound mit fantastischen Vocals, der eine einzigartig melancholische Atmosphäre erzeugt und für den man sich etwas Zeit nehmen muss. Da die Melodien einen nicht anspringen und es auch keine einprägsamen Jimmy Eat World oder Get Up Kids Refrains gibt, könnte dieses Album bei mangelnder Aufmerksamkeit einfach so an einem vorbeirauschen. Wenn man aber dem ersten Song gespannt gelauscht hat, wird man das mit großer Wahrscheinlichkeit auch bei den restlichen neun tun.
Obwohl Lewis, wie auch ihre Labelkollegen von Brandtson, Christen sind, habe ich dafür in den Texten wenig bis keine Anhaltspunkte gefunden. Lediglich „The Cruelest Month“ scheint leise darauf hinzuweisen, wahrscheinlich aber auch nur wenn man schon vorher Bescheid wusste. Ansonsten fügt sich die textliche Seite von „Even so“ harmonisch ins Gesamtbild ein.

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Olli

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