Plattenkritik

Lifeforms - Multidimensional

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Release Date: 10.05.2013
Datum Review: 07.05.2013

Lifeforms - Multidimensional

 

LIFEFORMS erster Longplayer (nach 2 EP’s) erscheint hierzulande folgerichtig auf Lifeforce. Mal davon abgesehen ist die Band aus Sacramento im mittlerweilen dichten Djentdschungel unterwegs und holt den Deathcore originären Ursprungs mit ins Boot. Letztlich ist „Multidimensional“ etwas für Kenner und Liebhaber der Materie, Einsteiger oder nach herkömmlichen Harmonien Gierende sollten entweder einen großen Bogen machen oder die einzigen 2 melodisch gehaltenen Nummern „Reflections II“ und „Home“ testen. Aber auch da gibt es Stakkato-Rhythmen satt, auch da ist der Wille spürbar, klinischer als Sagrotan zu klingen. Sogar ein gleichzeitig tief und hoch brüllender Sänger klingt nicht nach Mensch, sondern nach Maschine. Die angezogene Handbremse und das hektisch nach Progressivität Ausschauende ist allerdings auch für Fans weder neu noch so richtig fesselnd, gerade die oben genannten Ablenkungsmanöver ins Melodische sind da eine willkommene Abwechslung vom Djentheitsbrei. Da muss zukünftig noch etwas mehr kommen als 30 Minuten Standard, der gerade in diesem Genre ganz schnell nach hinten losgehen kann.


Tracklist:
1. Descent into Madness
2. Multidimensional
3. Illogical
4. String Theory
5. The Ones
6. Digitize
7. Reflections II
8. Paradox
9. Interlud
10. Home

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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