Plattenkritik

Loonatikk - Oceanpearls

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 31.10.2005

Loonatikk - Oceanpearls

 

Loonatikk bestehen aus den drei Herren Frank Öhrlich, Markus Öhrlich und Winfried Keim und sie gründeteten sich 1989 im Schwabenland, um gemeinsam zu musizieren. Ihr eigenes kleines Genre erschufen sie sich bereits damals: Ungezwungener und frischer Pop-Rock mit deutlichem Einschlag südländischer Gemütlichkeit.

Auch auf dem neuen Album Oceanpearls bleibt hier alles beim alten: Angefangen beim Albumtitel selber, über das Cover-Artwork mit kalifornischem Strandboulevard (?), stets positiven Songtiteln (z.B. "Rise A Wonderful Sound") bis eben hin zu Musik selber. Der verschachtelte Pop-Rock wird kombiniert mit Tango-,Swing- oder Sambarythmen, die Gitarren klingen entspannt und die Soli
teilsweise jazzig wie in den Bars der Südstaaten. Dazu kommen die Einlagen der Gastmusiker, so erscheint regelmässig weiblicher Gesang. Oder ein Akkordeon versprüht Kirmes-Atmosphäre. Dann mal die Hammondorgel, wabernd im Hintergrund der milchig klingenden Gitarren, in den 70gern durch die Prog-Giganten populär gemacht. Auch ein Piano kommt ab und an zum Einsatz und klingt durch die Boogie-Sounds wie ein Western Saloon.

Im ganzen handelt es sich bei "Oceanpearls" um ein Album, dass man zwar nicht haben muss, dass musikalisch aber ausser Frage steht und Freunde von enstpanntem, gleichsam dennoch wirren Rocks ansprechen sollte. Die Coverversionen von "copacabana" und "Cry Me A River" finde ich persönlich allerdings überflüssig.

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Moritz

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