Plattenkritik

Lost Sin Nombre - Blind Leading Blind

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Release Date: 13.11.2009
Datum Review: 12.11.2009

Lost Sin Nombre - Blind Leading Blind

 

Mit zu den besten modernen Metalmärchen gehören „Clayman“ und „Reroute To Remain“. Und LOST SIN NOMBRE setzen auf ihrem Debüt „Blind Leading Blind“ genau bei diesen Melodic Death Metal Klassikern an und fungieren auf „Blind Leading Blind“ als dessen Erbe. Stimmlich scheint hier der jüngere Bruder von Anders Friden am Mikro zu stehen, so ähnlich sind sich die Stimmfarben der an vorderster Front stehenden Protagonisten (zumindest in den Chorussen). LOS SIN NOMBRE muss zugute gehalten werden, nicht eine eins zu eins Kopie ihrer Landsleute zu sein, denn sie fassen das Spektrum weiter. So finden sich neben vertrackten Songs auch leicht progressive und mitunter ausladende, fast epische Momente. Auch der Härtegrad ist ein wenig höher eingestellt als bei IN FLAMES, so dass der Death Metal keineswegs zu kurz kommt. Hervorzuheben ist noch die Tatsache, dass sich unter den elf Beispielen des spielerischen Könnens keine Ausfälle befinden. Das Gegenteil ist der Fall, wenn es nicht bereits „Clayman“ oder das oben genannte Werk gegeben hätte, könnte hier ein neuer Stern am Schwedenhimmel stehen. So kommt eine ordentliche Wetterleuchte mit dem Auftrag, das nächste Album etwas mehr in eigene Bahnen zu lenken und nicht zu offensichtlich abzugucken.

Tracklist:
1. Ashes To Ashes
2. Bleed
3. Blind Leading Blind
4. Breaking Silence
5. Enemy
6. Infected
7. Our Daily Bread
8. Passing Through
9. Raised In Anger
10. Taker Of Innocence
11. Wounds

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Clement

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