Plattenkritik

Lower Definition - Moths

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Release Date: 22.06.2007
Datum Review: 26.06.2007

Lower Definition - Moths

 

Schon lange verfolge ich den Werdegang dieser noch jungen Band aus dem sonnigen San Diego, Kalifornien. LOWER DEFINITION ist für mich eine dieser Bands, für die es sich immer lohnt sich zu engagieren, so votete ich bereits für diverse Festival-Slots usw. um diese Band, die in meinen Augen ein wahrer Diamant ist, zu fördern. Die Band zeigte sich immer dankbar und so war es sogar möglich seit Anfang 2006 mit neuem Frontmann die lokalen Taste Of Chaos und Vans Warped Tour Daten zu spielen, mit riesiger Resonanz. Entdeckt habe ich diese Band übrigens auf der Titelseite von MySpace als Künstler der Woche. Ein Omen oder alles nur Fassade? Genau auf diese Frage wollte ich eine Antwort und deshalb habe ich mir das erst dritte Release der nun seit 2003 existierenden Band zu Gemüte geführt.

Los geht’s direkt mit dem Track „The Ascending“ der schon vor dem Release auf MySpace zu hören war und mich vorneweg schon total überzeugte. Die Band zeigt wahrlich einen nahezu perfekten Umgang mit ihren Instrumenten und so glänzen Lower Definition durch geniale Hooklines und Breaks. Die nachfolgenden Tracks „Kingdom Come Get Your Crown“ und „Queen Of Diamonds“ waren mir bis dato unbekannt, zogen mich aber auf Anhieb in ihren Bann, nicht zuletzt durch den Gesang, der sehr catchy gehalten ist. LOWER DEFINITION sind musikalisch in den Sphären zwischen alten SAOSIN und GLASSJAW einzuordnen, man hört den Einfluss zwar stark raus, wird Fans der beiden Bands allerdings sehr viel Spaß machen, wie eben mir. Der nachfolgende Track „Her Last Winter“ ist mir bereits durch eine bereits erworbene Demo bekannt die ich mir im Herbst 2006 sicherte als ich sie in Kalifornien live begutachten konnte. Allerdings haben die fünf nicht auf der faulen Haut gelegen sondern fleißig an dem vorhandenen Material gearbeitet und so ist ein wahrer Hit entstanden, an dem ich mich immernoch nicht satt hören kann. „Dear Alexia Ice“ ist nur ein kurzes aber sehr atmosphärisches Interlude welches auf den nächsten Song „Smiley“ vorbereitet. Dieser gestaltete sich ebenfalls in einer sehr einprägsamen Mischung aus Pop und Post Hardcore. Der letzte Song „Hollow Vessels“ ist der härteste und rockigste Track der Sieben und ist mit einer Länge von rund fünf Minuten ein sehr komplexes Stück Musik. Doch auch er weiß zu überzeugen und so bin ich rund um zufrieden mit der Wandlung meiner Lieblinge und werde sie auch weiterhin empfehlen. Für mich bleibt aber eine Frage noch ungeklärt, warum ist diese Band verdammt noch mal immer noch ungesignt? Diese Frage wird sich bestimmt bald aufklären, wenn die hoffnungsvolle Band so weiter macht. In meinen Augen: wirklich ein tolles Release was man allen Fans der guten Musik empfehlen kann. Die Qualität spricht nur für sich.

Tracklist:

1.„The Ascending“
2.„Kingdom Come Get Your Crown“
3.„Queen Of Diamonds”
4.„Her Last Winter”
5.„Dear Alexia Ice”
6.„Smiley”
7.„Hollow Vessels”

Alte Kommentare

von dge 28.06.2007 00:15

naja.. nett, aber nichts neues. gäähnn..

von dge 28.06.2007 00:33

jetzt 1x durch. so toll finde ich es nicht. 6/10.

von samt 29.06.2007 08:52

joah ganz nett. 6-7 von 10 verteile ich mal.

von Dustiny 22.09.2009 01:09

finds der hammer lower definition gehen nichtmehr aus meinem Ohr. Egal ob EP oder Album Vorallem der Sänger reißt einfach soviel raus. Klingt einfach sowohl gesanglich als auch Instrumental nach "lower definition"

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Lukas

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