Plattenkritik

Lvcifyre - The Calling Depths

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Release Date: 02.01.2012
Datum Review: 14.12.2011

Lvcifyre - The Calling Depths

 

Sie kommen aus London, sie sind bei Pulverised Records und sie zocken Death Metal mit ordentlich schwarzer Seele. Also kaufen? ja! Als Begründung (wobei der Einleitungssatz eigentlich als Appetithappen durchaus genügen müsste) dient zudem die Tatsache, dass die Horde Engländer namens LVCIFYRE dem brutalen Treiben der USA frönt und sich wie eine schnellere Variante der begnadeten IMMOLATION anhört. Das Debüt „ The Calling Depths” folgt der 2008 über Blood Harvest erschienenen EP "Dying Light ov God" besticht darüber hinaus durch einen sehr druckvollen, mit Fett ausgefüllten Sound, für den Polens Factory Studio zuständig war. Immer wieder schalten LVCIFYRE einen Gang in den Double Bass Doom zurück, um dann wieder Tempo aufzunehmen oder die Äxte sprechen zu lassen. Die zahlreichen Soli erinnern ein wenig an die einstige Verrücktheit King/Hannemann nur mit dem Unterschied, dass acht Songs lang die Technik und spielerischer Sachverstand sprechen. Ein netter MONSTROSITY Groove und reichlich Black Metal Affinitäten, die sich auch in der bedrohlichen, sehr düsteren Grundstimmung auslebt und genial durch das Artwork von Alexander L. Brown dargestellt wurde. „The Calling Depths“ ist ein starkes Stück Death Metal Made in England, das durchweg überzeugen kann und einen schönen Einstieg in das Death Metal Jahr 2012 bildet. Wer nicht überzeugt sein sollte, wird spätestens von „LCF“ überrollt werden.

Tracklist:
1. The Calling Depths
2. Succubi
3. The Faceless One
4. LCF
5. Holy Chaos
6. Death’s Magnetic Sleep
7. Husk Of Impurity
8. The Great Fall

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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