Plattenkritik

M.A.N. - Peacenemy

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Release Date: 14.03.2008
Datum Review: 26.02.2008

M.A.N. - Peacenemy

 

M.A.N aus Göteborg sind musikalisch nicht mit den bekannten Vertretern eben dieser Schule wie IN FLAMES oder SOILWORK zu vergleichen. Denn ihr Zweitwerk Peacenemy (das Debüt der Band "Obey. Consume. Reject." erschien Anfang 2007) wurzelt stark im New Metal. Bekanntestes Bandmitglied und Bandboss ist Sänger Tony Jelencovich (Tony JJ), der auch schon Frontmann bei MNEMIC (allerdings schaffte er es nicht auf ein Album) und der TRANSPORT LEAGUE war.
Auf "Peacenemy" lösen sich harte Gitarrenriffs und aggressives Shouting mit eingängigen Passagen und melodischem Gesang ab. Dabei geht die facettenreiche Stimme Tony JJs in Ordnung, das Songmaterial ansonsten ist durchschnittlich. Höhepunkt stellen für mich "My Own Sickness (featuring Burton C. Bell)" und "Body Sewer" dar. Das Hüpfburgenriffing wird schnell langweilig und die Industrial-Anleihen beginnen schnell am Nervenkostüm zu nagen. Als Referenz ist mir auf Anhieb MNEMIC in den Sinn gekommen, die Klasse der Dänen erreichen M.A.N jedoch zu keiner Zeit.
Wer sich durch oben genannte Bands angesprochen fühlt, sollte "Peacenemy" mal anchecken. Für mich bietet das Album leider zu viel Durchschnittsware.

Tracklist:
01. Peacenemy
02. Worn Wings
03. Blood Vanish
04. My Own Sickness
05. Outnumbered
06. Body Sewer
07. Harness The Mind
08. Eyes Bled, Tears Shed
09. Hacker Sapiens
10. 44 Teeth
11. Dead Universe
12. Peacenemy Epilogue

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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