Plattenkritik

Mad Doggin - Isle of View

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 08.08.2005

Mad Doggin - Isle of View

 

Eine neue Metalband aus Hamburg. Schon nichts besonderes mehr, denkt ihr? Das dachte ich auch zuerst. Auch beim ersten Lied dachte ich noch: na, typisch Metalcorehype...wo ist mein „Kenn-ich-schon -immer-dasselbe-Stempel“. Tja, und dann kamen Lied 2 „Lord of Darkness“ aber vor allem Lied 4 „Loss“. So, weg mit dem Stempel und erst mal die anderen Lieder unvoreingenommen hören. Resultat: Wie zur Hölle schafft diese Band es all ihre musikalischen Einflüsse auf eine Platte zu packen ohne doof dazustehen? Da höre ich ganz klar die Deftones, 80er Metal, Slayer, Farmer Boys, Pantera, Sepultura, Korn und auch Hed (Pe) raus. Was eine wilde Mischung im heutigen Metalcore-Dschungel! Da sind die Hamburger, die wie sie selber sagen mit dieser Platte zu ihren Roots zurückkehren, auch ein ziemliches Risiko eingegangen, denn das wird vielen Metal/Metalcore-Puristen gar nicht schmecken. Hab ich eigentlich meinen Mund schon wieder zugemacht, oder bin ich immer noch baff?! Ich bin mal sehr gespannt wie diese Platte in der Szene ankommt. Bei mir ist sie ziemlich gut angekommen (hier noch 2 Songempfehlungen auf „Isle of View“: „The Other Trail“ und „Words“) und Mad Doggin’ verdienen sich 7 ordentliche Punkte, ein paar Songs wie „Still“ sind dann nämlich meiner Meinung doch etwas ab des Wegs.

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von Róbert Nagy 09.08.2008 01:24

Mad Doggin king

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