Plattenkritik

Mad Sin - Dead Moon\'s Calling

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 26.10.2005

Mad Sin - Dead Moon\'s Calling

 

Seit ihrer Gründung im Jahre 1987 gehören Mad Sin zu den Punkabilly-Bands schlechthin. Auf ihrem neuesten Werk "Dead Moon's Calling" gehen sie ihren alten, schon seit etlichen Jahren gefundenen Weg weiter und werden dabei kein bißchen langweilig. Endlose Parties, Sex, Drogen und verrückte Frisuren scheinen immernoch das Leben der 6 Berliner zu bestimmen, und das wirkt sich auch auf ihre Musik aus.

Exzessiv wird auf "Dead Moon's Calling" alles weggeslapt, was nicht bei 3 auf den Bäumen sitzt. Der Bass und die unverkennbare Stimme von Sänger Koefte sind immer noch das, was den Sound der Band ausmacht. Ich kenne kaum eine vergleichbare Band, die es seit so vielen Jahren schafft, ihrem selbst kreierten Image so treu zu bleiben. Nachdem die Band im Jahre 2002 mit dem Album "Survival Of The Sickest" einen kurzen Abstecher zum Major Polydor gemacht hatte, ist sie jetzt wieder da, wo sie vor 18 Jahren angefangen hat - im Underground. Da und bei People Like You sind sie wohl auch am Besten aufgehoben. Auf dem Info-Sheet, das mich zusammen mit der Promo-CD erreicht hat, ist eine sehr treffende Beschreibung für den Sound, der auf "Dead Moon's Calling" zu hören ist, und die möchte ich Euch nicht vorenthalten: "Johnny Cash on speed next to the Clash on amphetamine without losing the psycho punkabilly focus". - Treffender geht's kaum!

Als Gastmusiker holte man sich unter anderem Rancid's Lars Frederiksen und Horror Pop's Patricia mit aufs Boot. Letztere gibt ihr Können bei dem Titelsong (und meines Erachtens besten Song der Platte) "Dead Moon" zum Besten! Unbedingt auschecken!

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Ingo

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