Plattenkritik

Madball - Legacy

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 25.07.2005

Madball - Legacy

 

Roadrunner vertreiben fürMadballs neues Label Ferret-Records einige Alben in Europa und somit sind nach „Set it off“und „Demonstrating my Style“ Madball wieder bei Roadrunner angekommen. Am 1. August kommt dann ihr neustes Album mit Namen „Legacy“ in die Läden. Nach ihrer Gründung 1988 ist “Legacy” nun das fünfte Album nach drei Eps und einer „Best of“. Wie Hoya gesagt hat, ist „Legacy“ wie die „Hold it down“, nur zehnmal besser!

Na gut, zehn mal besser ist wohl übertrieben, und ob sie besser ist als die „Hold it down“ kann man bei Madball erst nach dreißigmal hören sagen. Fest steht aber, dass diese Scheibe ein Hammer ist und seine Erwartungen erfüllt. 16 Songs auf 33 Minuten verteilt feinster NYHC, wie man ihn von Madball kennt. Produziert wurde die Scheibe ähnlich bei Throwdown im Planet Z Studio in Massachusetts unter der Anleitung des Produzenten Zeuss. Musikalisch ist ihr neustes Werk schon am ehesten mit der „Hold it down“ zu vergleichen. Vom Sound und den Songstrukturen her sind sich die beiden Alben sehr ähnlich. Typische Moshparts, ne Menge Singalongs, Backgrounds, der gewohnte Gitarrensound und Freddys unverwechselbare Stimme. Wie schon seit eh und je wird sich über Unity, Friendship, das Leben auf der Strasse und den Werten des Hardcore ausgelassen. Langsam ausgelutscht, aber wenn eine Band das Recht dazu hat, dann wohl Madball. Wie gesagt, kann ich über die Musik nur so viel sagen, dass sie ihrer Linie treu geblieben ist und kein Stück langatmig ist. Jeder Song ist ein Hit.

Madball ziehen ihr Ding durch und machen ihre Musik über Jahre hinweg, ohne irgendwelchen Trends hinterher zu laufen. Hunderte Bands haben schon probiert diese Band zu kopieren, aber so wie sie es auf „Legacy“ gemacht haben, schafft das keine.

Abschließendes Zitat von Freddy himself:
“To the fans, personally I feel like it's our best material. It's still heavy, it's still in your face and talks about real life, but it also has groove and really heavy production.”

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Sebastian

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