Plattenkritik

Mae's Lost Empire - These Words Have Undone The World

Redaktions-Rating

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Release Date: 05.11.2010
Datum Review: 07.11.2010

Mae's Lost Empire - These Words Have Undone The World

 

In der Regel ist es meistens so, das, wenn man eine Platte einer einem noch unbekannten Band in den Player wirft, sich schon nach einigen Sekunden, bzw. nach dem ersten Track, das Genre bestimmen lässt. Doch vereinzelt treten auch Ausnahmen auf, so wie bei vorliegenden MAE'S LOST EMPIRE. Diese bewegen sich irgendwo zwischen progressivem Post-Rock und Post-Hardcore und lassen so die unterschiedlichsten Assoziationen im Kopf ablaufen. Doch würde sich anhand derer der Sound nicht zur Zufriedenstellung beschreiben lassen und so fange ich gar nicht erst an diverse Bands aufzuzählen.

Nach bereits zwei veröffentlichten EP's legen die Jungs aus Sheffield nun ihr erstes Album „These Words Have Undone The World“ der Öffentlichkeit vor und wissen durch jede Menge Abwechslung, tolle Ideen im Songwriting und musikalisches Können zu begeistern. So werden die Tracks auch bei einer Dauer von sieben bis zehn Minuten niemals langweilig. Jeder einzelne dieser zwölf Songs weist etwas besonderes auf und wird so zu einem echten Hörvergnügen. Stimmlich begeistert Sänger Rob Cooper durch hauptsächlich angenehmen Gesang, aber auch Sprechgesang und Shouts und erinnert nicht zu selten mal an Cedric Bixler-Zavala von AT THE DRIVE-IN. Wer sich mal die Mühe machen sollte, und das kann ich nur empfehlen, sich dieser Band etwas genauer zu widmen, sollte nicht nach dem ersten Durchlauf das Album beiseite legen, da sich die Besonderheiten erst mit der Zeit herauskristallisieren. So wird „These Words Have Undone The World“ zu einem echten Erlebnis mit immer neuen spannenden und überraschenden Momenten. Mich haben MAE'S LOST EMPIRE mit diesem Output wirklich überrascht und überzeugt, gab doch vor allem das Promoschreiben nicht all zu viel über die Band her. Trotz ihres bisher geringen Bekanntheitsgrades bin ich mir sicher, dass sie mit Songs wie „CharlieOscarDelta“, „Bravo Bravado“ und „The Lights Are All Out (Follow The Red Lights)“ ihre absolut gerechte Anerkennung finden werden und hoffe für die Zukunft auf ein ebenso gutes Nachfolgewerk.


Tracklist:
01. The General Flavour Of Mild Decay
02. CharlieOscarDelta
03. Adam Stappel
04. Plaster Scene
05. Tomorrow We Sail Again On The Vast Ocean
06. Bravo Bravado
07. Cirque De Cerebre
08. Yes It's An Armchair … But Is It Art?
09. Sunday
10. TeeSeePlusKyooEquals
11. Dark Suit, Subtle Label
12. The Lights Are All Out (Follow The Red Lights)

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Wencke

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