Plattenkritik

Malcolm Rivers - EP

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 07.01.2011
Datum Review: 12.06.2011

Malcolm Rivers - EP

 

MALCOLM RIVERS - sechs Typen aus Münster, die sich irgendwo zwischen Hardcore, Metal und elektronischen Elementen bewegt...ACH DU SCHEIßE!!! Weiterhin völlig talentfrei die Tatsache, dass es gem. Bandbio ein Casting herhalten musste, um Mitglieder zu rekrutieren. Herausgekommen ist dann auf der EP auch ein Kallamatsch aus diversen Genres, dass durch und durch nicht überzeugen kann...nicht...nein...Stop!

Zu beginn ertönt Trance, das Love-Parade Feeling wird aber nach 0:49 durch abwärts schrammelnde Gitarren und einem derben Breakdown jäh unterbrochen, bevor es klassisch Hardcore weitergeht. Allerdings paaren sich immer wieder cleane Passagen unter das äußerst stark elektronisch Verspielte (somit immer wieder das Love-Parade Feeling), so dass „eigentlich“ alles beim Metalcore bleibt. Aber wenn wie auf „Shiva’s Dance“ einen Gang zurückgeschaltet wird, um dann bei 3:55 wieder einen derben Key Break erklingen zu lassen, zeigt sich die Klasse von MALCOLM RIVERS, niemals (nur) die wund gezähmte Weichstelle heraushängen zu lassen, sondern homogen etwas aggressiv erwachsen Klingendes zeigen zu wollen. Auch finden sich einige gute Ansätze, gut, weil nicht ausgelutscht und bereits drölf Mal kopiert kopiert kopiert, so dass „EP“ durchweg spannend, abwechslungsreich und mitunter sogar aufregend mundet. Mit „Lost“ befindet sich ein kleiner Hit im Repertoire und beim abschließenden „Identity“ werden überraschend bei 6:03 deutsche Texte eingestreut, die unter die Haut gehen und wegen der Stimmakrobatik an den ehemaligen DAYS IN GRIEF Sänger erinnern. Seid nicht zu angestaubt in eurem musikalischem Gedankengut (OLD SCHOOL – NO SCHOOL – NEW SCHOOL), gebt den ausgezeichneten MALCOLM RIVERS und ihrer sehr reifen EP eine Chance!





Tracklist:
1. An Introduction
2. Shiva’s Dance
3. The Cage
4. Lost
5. An Interlude
6. Between Cold And Ice
7. An Interruption
8. Identity

Alte Kommentare

von rené 12.06.2011 19:04

der autotune in dem song, hahahaha.

von Phil 12.06.2011 19:52

Bin ich der einzige der dieses Elektronika-Sache zum Kotzen findet? Dass das mal was neues sein sollte und Abwechslung reinbringen wollte (was ja z.B. bei Enter Shikari auch m.M.n. geklappt hat) find ich mittlerweile nur noch grässlich. Ohne den Autotune Gesang und diese Klischee-Trance Dinger fänd ich den Song zum Video wirklich anständig.

von Klaus 12.06.2011 20:57

Also ich muss sagen, dass man über Autotune denken kann, was man will, aber mir kommt es vor, als wenn die Jungs keinen Kirmestechno mit Schrammelgitarren machen, sondern Hardcore/Metal, der halt ein wenig elektronisch angehaucht ist. Mir gefällt der Song sehr gut und auch die Songs, die man auf Facebook hören kann, lassen einiges erahnen. Top Dingen Jungs!

von lollo 12.06.2011 23:01

HA! Endlich mal einer der drölf sagt! Danke dafür!

von die deutschen Texte 13.06.2011 05:23

...stammen übrigens von David von Longing For Tomorrow...der hat die Zeilen geschrieben und als Guestvocals eingesungen.

von alter... 13.06.2011 18:46

...ist das eine langweilige rotze! schon 1000 mal gehört. und diese "elektronischen elemente" gibt es nun auch schon seit min. drölf jahren. am schlimmsten finde ich die ausgelutschten metalcore breakdowns... so eine gequirlte scheisse!

von Andreas 13.06.2011 18:51

Dasgeht mal voll nach vorne. Super Sound.

von Erinnert an Enter Shikari 13.06.2011 19:04

Saugeil, genau meine Richtung!

von jeans 13.06.2011 22:48

wenn man die songs auf facebook anhört, halten sich die kirmes-keyboards ja auch arg in grenzen...

von m. 14.06.2011 19:17

das ist die größte scheiße der letzten Jahre gesammelt in EINER band. grütze

von gpflstrmr 15.06.2011 19:32

Krass...David von LFT? Der faltet da in "Identity" echt mal den übrigen Text zusammen. Gibt es den Text irgendwo im Cover / Page?

von Mark 21.06.2011 13:44

Ätzende Band- ausgelutschte Musik.

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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