Plattenkritik

Malefice - Dawn Of Reprisal

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Release Date: 27.02.2008
Datum Review: 21.02.2009

Malefice - Dawn Of Reprisal

 

Malen nach Zahlen ist nicht nur bei Kleinkindern sehr beliebt, sondern erfreut sich auch in diversen Subgenres des Metals einer erhöhten Beliebtheit. Frei nach dem Motto „Was Pantera und Konsorten schon konnten, kann ich eh nicht mehr besser machen“.

MALEFICE aus England gehören zu eben jenen recht ideenlosen Bands, die sich lieber an dem x-ten Aufguss bekannter Melodiebögen und Riffs versuchen, anstatt mit eigenen Ideen um die Ecke zu kommen. Das solche Vorhaben bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt sind, wird leider noch zu selten durchschaut. „Dawn Of Reprisal“ ist dabei aber wahrlich kein schlecht produziertes Album, dass nicht gängigen Genre-Standards gerecht wird, doch wirklich begeistern können MALEFICE zu keiner Sekunde. Fast jedes Riff und jede Gesangslinie wirkt austauschbar und konstruiert, kaum ein Song fesselt den Zuhörer. Mal wird ein wenig Unearth kopiert, mal ein wenig Lamb Of God, doch unterm Strich bleibt keine eigene Note hängen und ich bin mir ziemlich sicher das MALEFICE in spätestens drei Jahren keinen Toten interessieren werden (was übrigens für so ziemlich 80% der aktuellen Modern Metal Bands gilt).

So fällt das Gesamturteil dann doch eher mau aus und potentielle Fans von MALEFICE sollten sich dann doch lieber das neue Album von Lamb Of God zu Gemüte führen.

Tracklist:

1. The Midas Effect
2. Abandon Hope
3. An Architect Of Your Demise
4. End Of Days
5. Human Portrait
6. As I Bleed
7. When Embers Ignite
8. Retribution
9. Hatred Justified
10. Sickened

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Dario

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