Plattenkritik

Maleficio - Go To Hell

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Release Date: 13.10.2009
Datum Review: 06.04.2010

Maleficio - Go To Hell

 

MALEFICIO sind Angabe gemäß seit Anfang der 90er Jahre aktiv, konnten allerdings erst ein Fulllength auf dem Markt platzieren ("Under The Black Veil" wurde 2005 über Hateworks Records veröffentlicht). Abzusprechen ist den Schweden nicht die Erfahrung, die sich in ihrem auf "Go To Hell" zelebrierten Death Metal mit Black Einflüssen niederschlägt. Eher straight zockt das Quintett um Frontmann und Gründer Dan Soxx, geschickt wird das Tempo variiert und mit dem Härtegrad gespielt. Die typischen Black Leads lassen das ein und andere Mal aufhorchen, sehr gekonnt basteln MALEFICIO klirrend kalte Harmonien in ihren Sound. Bei aller Routine fehlt "Go To Hell" jedoch ein wenig die Bissigkeit, die für ein Herausstechen aus der Masse nötig gewesen wäre. Auch schleichen sich immer wieder langatmige Passagen ein, die den Hörgenuss schmälern. Für Abwechslung sorgt das Einstreuen genreunüblicher Vorgehensweisen, so lässt sich im hinteren Teil des Albums guter Klargesang entdecken. Insgesamt ein solides Werk, das von AMON AMARTH Anhängern und sonstigen Schwedentod Fanatikern (vor allem der DISSECTION Death/Black Schiene) Anklang finden könnte.

Tracklist:
1. You Are Dead
2. Go To Hell
3. Enwined In Mysteries
4. I'll Piss On Your Corpse
5. Harbringer Of Death
6. Fortess By The Crystal Line
7. In The Name Of The Holy
8. Burn
9. Searching For Death
10. Malediction Lecture

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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