Plattenkritik

Marilyn Manson - Eat Me, Drink Me

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Release Date: 01.06.2007
Datum Review: 04.06.2007

Marilyn Manson - Eat Me, Drink Me

 

Der Antichrist Superstar kehrt nach der "Golden Age of Grotesque" zurück. "Bei diesem Album wollte ich unbedingt ein Sänger sein, ein richtiger Sänger." so MARILYN MANSON über sein neues Release "Eat Me, Drink Me". Zumindest äußerlich machten konnten die ersten Promovideos dieses Unterfangen unterstreichen, den MANSON trat ungewohnt, für seine Verhältnisse schon richtig dezent geschminkt auf. Natürlich gilt es auch eine Menge Vergangenheit zu bewältigen, da währe die Scheidung von Model Dita von Teese sowie diverse depressive Stadien, aber Musik ist bekanntlich ein wahres Allheilmittel.

"Eat Me, Drink Me" zeichnet MANSON musikalisch sichtlich gemäßigter. Der Industrialanteil wurde noch stärker runtergeschraubt und auch seinen gewohnt dunklen Glam Elemente treten stärker in den Hintergrund. Stattdessen hat MARILYN MANSON vermehrt mit Elektronikanleihen gespielt und bewegt sich graziös im düsteren Midtempo. Stattliche Tracklängen von durchschnittlich 5 Minuten werden regelmäßig für unterschiedliche und abwechslungsreiche Arrangements genutzt, auf dass sogar nicht-MANSON Fans Gefallen am musikalischen Treiben des Brian Warner finden. Eine gewisse Vampir-, Gothic- und Horrorromantik wird man jedoch auch bei "Eat Me, Drink Me" nicht vermissen und so darf man sich nicht zuletzt bei "Putting Holes in Happiness" über eine blutrote Ballade freuen. Ein gereifter MARILYN MANSON meldet sich also Anno 2007 zurück, bleibt abzuwarten was als nächstes in seinem kranken Verstand heranreift.

Tracks:
01 If I Was Your Vampire
02 Putting Holes in Happiness
03 The Red Carpet Grave
04 They Said Hell Is Not Hot
05 Just A Car Crash Away
06 Heart-Shaped Glasses
07 Evidence
08 Are You The Rabbit?
09 Mutilation Is The Most Sincere...
10 You and Me And The Devil Makes 3
11 Eat me, drink me
12 Heart-Shaped Glasses [Remix]

Alte Kommentare

von blake schwarzenbach 05.06.2007 01:55

interessant ist auch noch die gitarrenarbeit, die sich im gegensatz zu den vorgängern doch deutlich gewandelt hat. diverse hardrock anleihen, gerade bei den soli, sind neu hinzugekommen. die industrial gitarre wurde zu hause gelassen. gutes album!!

von rhg 05.06.2007 07:33

überraschend gut! 8/10!

von i r m 05.06.2007 15:48

das album ist imo das beste nach mechanical animals. hätte das aber absolut nicht in der form von ihm erwartet. überraschung des jahres für mich.

von doom 05.06.2007 21:42

sicher, nicht so schlapp wie die golden age, zumindest kein totalausfall, aber kommt auch nicht an die trilogie ran. 6/10

von natali 13.06.2007 09:18

ist echt recht gut ausgefallen 7/10

von punk_teufel 14.06.2007 09:17

finde das album super! manson hat es echt nich drauf... 90ies are back!

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Torben

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Allschools Chef

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