Plattenkritik

Mark Lind - Death Or Jail

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Release Date: 14.07.2006
Datum Review: 05.06.2006

Mark Lind - Death Or Jail

 

Die Gebrüder Lind sind tief und fest im Herzen Bostons verwurzelt. Musikalisch kommt nun wirklich niemand mehr an den beiden vorbei. Während Rob Lind mit BLOOD FOR BLOOD und RAMALLAH für die harten Töne sorgt, hinterlässt Mark Lind mit den DUCKY BOYS seit mehr als einer Dekade mit ehrlicher Rockmusik seine spuren in Bostons Musiklandschaft.

Nachdem gerade das vierte Album der DUCKY BOYS, "The War Back Home", in den Startöchern steht, verwundert es mich schon ein wenig, dass zeitgleich die erste Soloplatte von MARK LIND erscheinen soll. "Death Or Jail" enthält 11 weitere Songs für all jene Fans, die einfach nicht genug von Lind bekommen können. Im Grunde genommen unterscheiden sich die Songs auch gar nicht so stark vom DUCKY BOYS Album, denn Lind ist nicht mit der Akustikgitarre unterwegs sonder spielt munter mit kompletter Band und DUCKY BOYS Drummer Jason Messina auf. Die Songs sind vielleicht ein wenig persönlicher als das DUCKY BOYS Material ansonsten könnte man einen Hit wie den Opener "Times Forgotten" auch auf dem nächsten Album der Band finden. Natürlich nutzt Lind auch die Gelegenheit um ein wenig zu experimentieren und so integriert er Keyboards und andere Instrumente in seinen Sound. Auch wenn man MARK LIND mit "Death Or Jail" gerne als eine Mischung aus SOCIAL DISTORTION und BRUCE SPRINGSTEEN hinstellen möchte gelingt dies nicht wirklich. Das Album ist wirklich nett und gerade die Coverversion von Paul Westerberg's "Sadly Beautiful" macht Spaß insgesamt kann der Herr im Alleingang dann doch nicht mit dem Output der DUCKY BOYS mithalten.


Tracks:
1 Times Forgotten
2 No Future (Death Or Jail)
3 Better Days
4 The Lonely People
5 Too Much
6 Sadly Beautiful
7 Damageproof
8 For Frank
9 Whatever Road
10 Love Song
11 Jealousy

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Torben

Autoren Bio

Allschools Chef

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