Plattenkritik

Mastiphal - Parvzya

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Release Date: 24.06.2011
Datum Review: 16.07.2011

Mastiphal - Parvzya

 

"The new album "Parvzya" will contain ten tracks evoking an unforgotten aura of eighties and nineties black metal."

Oha. Aber man sollte solchen, der Promo beiliegenden, Papieren nie wirklich vertrauen. Denn das was Witching Hour hier verspricht halten MASTIPHAL zu selten ein. Angepriesen werden sie als einer der ersten polnischen Black Metal Bands, zusammen mit BEHEMOTH und der bösen Band mit dem Grab im Namen. Wer jetzt allerdings ursprünglichen Old School Black Metal erwartet, dem zudem vom Label eine "unvergessliche Aura" attestiert wurde, der wird bitter enttäuscht. "Parvzya" klingt oft zu beliebig und lässt zu oft echte Höhepunkte vermissen.

Musikalisch bewegen sich Polen durchaus im klassischen Black Metal, spielen diesen aber zu kreativitätslos runter. Dabei entsteht leider ein Album wie tausend andere. Und dabei machen MASTIPAHL eigentlich nicht viel falsch. Sie lassen den Knüppel aus dem Sack, bauen groovende Midtempopassagen ein und lassen ab und zu atmosphärische Einsprengsel sprechen. Nur kennt man diese Stilmittel inzwischen zu gut. Und wirklich Neues können die Polen dem Genre nicht zufügen.

"Parvzya" ist durchschnittlich. Dennoch werden Fans von Truppen wie BEHEMOTH oder WATAIN mit dieser Platte durchaus glücklich werden. Dennoch fehlt, zumindest mir, das gewisse Etwas, die Magie. Schade, nach der langen Wartezeit hätte man mehr erwarten können.

Tracklist:

1. Intro
2. The Wall Of Phantom
3. Under The Sign Of The Morning Star
4. May He Rot In Hell
5. Sovereign's Return
6. Man Strikes God Falls
7. Nihil Esee
8. Parvzya
9. Chosen Obituaries
10. Reclaiming The Throne
11. Triumph Of Destruction

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Enrico

Autoren Bio

Je ne sais pas. Ein Hoch auf meine Standardantwort im Französischunterricht in der Schule.

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