Plattenkritik

Megaherz - 5

Redaktions-Rating

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Release Date: 01.01.1970

 

Ich weiß gar nicht was ich sagen soll oder besser wo ich anfangen soll. Ich habe selten so eine Grütze gehört wie diese CD. Schon nach den ersten Sekunden des ersten Songs wollte mein Zeigefinger panisch den Ausknopf der Anlage betätigen, den Stecker ziehen oder die Anlage in die Luft sprengen. Ich hab mich dann durchgerungen der Band noch eine Chance zu geben mein ach so aufgewühltes Musikliebhaberherz und meine Ohren zu besänftigen. Nach drei Liedern konnte ich nicht mehr. Es tut mir leid – ihr werdet hier eine Kritik über drei Songs des Albums bekommen und ich schliesse ungehört auf den Rest. Natürlich ist es ja nett, dass der Produzent der H-Blockxx das ganze abgemischt hat, was man auch durchaus am Gitarrensound hört, aber das macht diese Musik keinen Deut besser. Die Vocals sind abgekupfert von schlechten Goth-Rockbands wir Ooomph!(waren das genug „o’s“) und Konsorten, die Lyrics gehen mal gar nicht. So ausdruckslos, stumpfsinnig und nichtssagend, dass es fast weh tut. Hier wurde noch nicht mal der Versuch gemacht was Eigenes zu erschaffen, sondern man reitet einfach mal ganz sutsche auf der Welle von deutschem Dark Wave-Krams, der ja grad „in“ ist. Weiter möchte ich mich dazu hier eigentlich gar nicht äussern, ausser das ich Respekt vor jedem habe der mehr als die Hälfte dieses Albums hören kann ohne einen Schlaganfall zu bekommen. Die Platte kriegt von mir grad 1 Punkt.

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Janina

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