Plattenkritik

Mekon - Something Came Up

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Release Date: 25.08.2006
Datum Review: 03.09.2006

Mekon - Something Came Up

 

MEKON, eines der Vorzeigesignings aus dem Hause Wall of Sound kehrt auf die Bildfläche zurück und hat natürlich ordentliche Beats im Gepäck. Sein aktuelles, drittes Machwerk trägt den Titel "Something Came Up" und diesmal schielt das avantgardistische Elektrotreiben in Richtung der guten Breakbeatzeiten und der 80er.

Mit ravigen und blechernden Synthieklängen geht der Opener "Boy Bitten" in die Vollen und wird von den Guestvocals von PHILLIPA HORAN gekrönt. Natürlich zeigt MEKON das eigene Können auch ohne verbale Unterstützung und so wechselt sich so ziemlich jeder Feature Track mit einem musikalischen Alleingang ab und gerade die lassen sich hören und ziehen den Zuschauer in einen unerbittlichen Tanzstrudel. MEKON mischt düstere elektronische Vibes in das Geschehen und bewahrt sich seine eigene Note. Auch die Features sind nicht zu verachten, denn MEKON hat sich reichlich Celebreties ans Mic geholt. Ganz vorne dabei AFRIKA BAMBAATA, der nach seinen Planet Rock Zeiten ja bekanntlich in allen möglichen Genres gewildert hat. Weiterhin darf man sich über ROXANNE SHANTÉ, MARC ALMOND und KEVIN MOONEY von ADAM AND THE ANTS freuen. Dass "Something Came Up" stark von den Fashion Shows inspiriert wurde für die MEKON häufiger mal die Musik schreibt, hört man dem 10 Songs umfassenden Album definitiv an und so fehlt nur noch die richtige visuelle Untermalung für einen ausgelassenen Abend in der Welt der Schönen und Reichen.

Tracks:
1. Boy Bitten (feat. Phillipa Horan)
2. Something Came Up Reinhören
3. Blood On The Moon (feat. Alan Vega & Bobby Gillespie)
4. G.S.E.
5. Yes Yes Y'all (feat. Roxanne Shante)
6. Show Mercy
7. Delirious (feat. Marc Almond)
8. Maria You First
9. D-Funktional (feat. Africa Bambaataa)
10. K.Blues (feat. Kev Phil Mob)

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Torben

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Allschools Chef

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