Plattenkritik

Mercy Killers - Bloodlove

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Release Date: 18.08.2006
Datum Review: 13.08.2006

Mercy Killers - Bloodlove

 

Wenn ein Name wie Matt Skiba unter einem Infotext für ein aktuelles Release prangert, dann ist dem Release die Aufmerksamkeit des Schreibers gewiss. MERCY KILLERS sind das neuste Release aus dem Hause des RANCID Frontmannes Tim Armstrong. Natürlich muss man auch als Musiker zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und als Craig Fairbaugh (LARS FREDERIKSEN AND THE BASTARDS) für die TRANSPLANTS auf Tour fleißig das 6-Saiten-Instrument bediente bekam er von Armstrong den Tipp einen gewissen Sam Soto dringend kennenzulernen. Man komplettierte das notwendige Trio mit der Hilfo von Drummer Colin Berrill und schon waren die MERCY KILLERS geboren. Mit "Bloodlove" erscheint nun der Debüt Longplayer dieses LA-Trios.

Die Dreier-Besetzung spricht schon für sich, denn MERCY KILLERS strotzen nur so vor Punk Roots welche das eigene Soundgewand maßgeblich prägen. Rauer Punkrock mit ein wenig Straßeneinfluss à la RANCID gibt den kantigen und ungestümen Takt vor. Dies wäre wirklich nichts Besonderes, hätten die Jungs nicht noch ein wenig mehr in Petto. Deutlich hörbar sind nämlich noch die leichten Gothik Einflüsse, bei denen sich die MERCY KILLERS eine Menge Inspirationen von Bands wie ALKALINE TRIO oder auch AFI abgeholt haben. Trotz der sehr kantigen und kompromisslosen Musik des Trios schaffen sie es immer wieder für eine gewissen Atmosphäre und Abwechslungsreichtum zu sorgen. Mit "Bloodlove" ist den Jungs definitiv ein erfrischendes Werk gelungen.

01. Hollow
02. Pamint De Mort
03. Lust For Hope
04. Wash Over Me
05. As Far Apart
06. I’m Not Wasted
07. Bloodlove
08. End Transmission
09. Pure Life
10. Not About You

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Torben

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Allschools Chef

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