Plattenkritik

Metalium - Nothing To Undo

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Release Date: 26.01.2007
Datum Review: 29.12.2006

Metalium - Nothing To Undo

 

Wie andere jedes Jahr auf die Weiterverfilmung der Herr der Ringe oder Harry Potter Filme warten, so zeigen sich Fans der Hamburger Power-Metaller METALIUM fortwährend auf das nächste Album gespannt, dass die Reihe der Konzeptalben vervollständigt. Bereits seit 1999 zeigen sich Henning Basse und Konsorten in dieser Hinsicht ziemlich kreativ, denn dann begann die fortlaufende Geschichte um die Helden Metalian und Metaliana, die mit jedem veröffentlichten Album ein weiteres Kapitel ihrer Geschichte zu erzählen vermögen.

Und nun gibt es also das sechste Chapter namens „Nothing To Undo“. Selbstredend werde ich hier keine Details der Geschichte preisgeben, immerhin gibt es auch noch eine ordentliche Ummantelung über die berichtet werden will. Aber soviel soll gesagt werden. Bewegte sich das Metal Flaggschiff METALIUM zuvor in eher historischen Tiefen der menschlichen Spezies, so begeben sie sich auf „Nothing To Undo“ gnadenlos in zeitgenössische Abgründe, genährt von Habgier, Missgunst und Egoismus. Gewohnt gradlinig präsentieren sich METALIUM auch in diesem Jahr und enttäuschen jeden Liebhaber des klassischen Metals nicht im Geringsten. Das Niveau der Vorgänger wird zweifelsohne gehalten. Schon längst hat die Band ihr Projekt-Image abgelegt. Hier steht zeitloses Songwriting im Vordergrung, das alle Genre-Facetten wunderbar ummantelt. Egal ob Speed-Attacken, Midtempo-Hymnen oder Power-Balladen, hier werden alle Metal Fans auf ihre Kosten kommen.

Tracks:
01 Spineless Scum
02 Spirits
03 Mindless
04 Straight Into Hell
05 Mental Blindness
06 Heroes
07 Was Home
08 Dare
09 Follow The Sign
10 Show Must Go On

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Rebecca

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