Plattenkritik

Miasmal - Cursed Redeemer

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Release Date: 18.04.2014
Datum Review: 19.05.2014

Miasmal - Cursed Redeemer

 

Wenn sich vier Herren im schwedischen Göteborg zusammen finden, um Death Metal zu spielen, wirkt das auf dem ersten Blick nicht sonderlich aufregend. Im Falle von MIASMAL liegt der Anreiz jedoch im Background der einzelnen Musiker.

Das Century Media Debüt „Cursed Redeemer“ ist bereits das zweite Album des Quartetts aus Schweden. Und auf dem knallt das Metal Outfit, welches sich aus Mitgliedern bekannter Bands wie AGRIMONIA und MARTYDÖD gegründet hat, ohne Umschweife und modernen Anbiederungen ganz traditionellen Old School Death Metal aus den Rohren. Dabei schaffen es MIASMAL eine so authentische und unbefangene Version des ganzen herunter zu spielen, die man schon lange nicht mehr so mitreißend und wuchtig zu hören bekam. Auf ihrem Album „Cursed Redeemer“ regieren nicht nur die altbekannten Wechsel aus melodischen Gitarrenleads und stumpfem Death Metal Gepolter, sondern auch eine leicht crustige und vor allem rotzig, punkige Grundstimmung. Hier hört man MIASMAL klar an, dass die musikalischen Wurzeln der einzelnen Mitglieder eher im Crust liegen. Damit verpassen sie den einzelnen Tracks einen ordentlichen Kick und heben sich so von der unüberblickbaren Masse ab. Dennoch liegt das Hauptaugenmerk bei den acht Songs ganz klar auf dem Ursprung der alten Schule. Samt kehligen Growlduellen, hymnischen Soli und eine knallenden Produktion wird dieser auch vollends erreicht.
Somit kann man sagen, dass der skandinavische Old School Death Metal auch anno 2014 dank einer Band wie MIASMAL aus Schweden immer noch bestens zu unterhalten und gar positiv zu überraschen weiß.

Trackliste:
01. Cursed Redeemer
02. Call Of The Revenant
03. Whisky Train
04. Excelsior
05. A Veiled Remembrance
06. Until The Last
07. Frozen In Time
08. 2013

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Mulder

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